Talksendung

Christian Wanner: «Ich habe nichts zu Unrecht getan»

Christian Wanner im «Talk Täglich».

Christian Wanner im «Talk Täglich».

In der Sendung Talk Täglich äussert sich der Noch-Regierungsrat Christian Wanner zu seinen Sitzungsgeldern, die er als Alpiq-Vize-Verwaltungsratspräsident erhält. Er habe nichts Ungesetzliches getan, sagt er.

«Ich habe mein ganzes Leben nichts Ungesetzliches getan», sagt Christian Wanner in der Sendung Talk Täglich vom Dienstag. So gesehen mache ihm die Debatte über die Sitzungsgelder und Spesen, die er als Vize-Verwaltungsrat von Alpiq erhält, keine Mühe. «Als Politiker muss man das in Kauf nehmen.» Er habe Verständnis für die geführte Diskussion, betont im Gespräch mit Moderator Werner de Schepper aber nochmals: «Ich habe nichts zu Unrecht getan.»

Er lasse sich nicht in die «Miesecke» stellen, so Wanner. Denn ein solcher sei er nicht. «Ich habe die Sitzungsgelder versteuert und noch ein Teil der Spesen dazu.»

Im Alpiq-Verwaltungsrat habe er sich für den Standort Olten eingesetzt. Wanner ist überzeugt: Die Alpiq wird sich in ein paar Jahren wieder zu einem guten Steuerzahler im Kanton Solothurn entwickeln.

«Immer Bauer geblieben»

Noch zwei Jahre ist Wanner Vize-Verwaltungsratspräsident. In dieser Zeit verzichtet er freiwillig auf die Sitzungsgelder. Ab Sommer hat er auch das Amt des Regierungsrats nicht mehr inne. Dann will er sich wieder vermehrt auf dem Bauernhof betätigen. «Im Kopf und im Herz bin ich immer Bauer geblieben - und werde es immer sein», so der bald 66-Jährige.

Er kann sich aber auch vorstellen, ab und zu etwas für die Zeitung zu schreiben. «Aber nicht als Belehrung», das ist ihm wichtig. Nach seiner langjährigen politischen Arbeit im Gemeinderat Messen, im Kantonsrat, Nationalrat und im Regierungsrat sei er wieder «ein einfacher Mitarbeiter. Damit kann ich gut umgehen.» (ldu)

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