An der Parteiversammlung der BDP Kanton Solothurn wurde Chris van den Broeke (Solothurn) einstimmig zum neuen Parteipräsidenten gewählt. Er trete in grosse Fussstapfen, erklärte der neue Präsident nach seiner Wahl selber. Sein Vorgänger Markus Dietschi (Selzach) habe «während seiner 6-jährigen Amtszeit Grosses bewirkt».

So seien Dietschi und Martin Flury (Deitingen) gleich beim ersten Anlauf in den Kantonsrat gewählt und eine Legislatur später seien beide im Amt bestätigt worden. In dieser Zeit seien Amtei- und Ortsparteien gegründet und auch in Gemeinderäten seien Mandate erobert worden.

Gastronom löst Landwirt ab

Der 45-jährige Chris van den Broeke bekundete, dass er sich auf seine neue Aufgabe freue: «Es braucht weiterhin eine BDP, die den polarisierenden Meinungsmachern Paroli bietet. Hass und Unzufriedenheit zu schüren ist einfach und simpel», hielt der Solothurner Gastrounternehmer fest.

«Das Privileg, eine Demokratie aktiv mitzugestalten, heisst auch Verantwortung zu tragen und Kompromisse einzugehen. So sehen wir die Rolle der BDP.» Es bleibe weiterhin die Aufgabe der Partei, «den Menschen lösungsorientierte Politik der Vernunft näher zu bringen».
Aldo Mann verabschiedete sich aus dem Vorstand, da er neue unternehmerische Ziele in Angriff nimmt. Zudem traten mit den geänderten Statuten auch die beiden Kantonsräte Markus Dietschi und Martin Flury aus dem Kantonalvorstand zurück.

Mit Urs Hochstrasser und Simon Schärer, der dem Vorstand bereits von 2012 bis 2016 angehört hatte, wurde der Vorstand neu verstärkt. Der neue Kantonalpräsident zeigte sich stolz, einen 11-köpfigen Vorstand aus bisherigen und neuen engagierten Persönlichkeiten präsentieren zu dürfen.

Gemeinsam gelte es nun, sich mit vereinten Kräften den anstehenden Herausforderungen zu stellen; getreu dem Parteislogan: «Nicht links, nicht rechts, sondern vorwärts». (mgt)