Die Würfel sind gefallen: Die Busbetriebe Solothurn und Umgebung AG (BSU) und die Regionalverkehr Bern-Solothurn AG (RBS) haben den Auftrag für die Lieferung von insgesamt 27 Diesel-Bussen vergeben. Gewinnerin der Ausschreibung ist die Mercedes-Tochter Evobus.

Dies ist auf simap.ch, der elektronischen Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen, nachzulesen. Evobus wird die 20 Gelenk- und 7 Normbusse für 11,453 Mio. Franken liefern, wie Roman Zürcher, Verantwortlicher beim RBS, auf Anfrage erklärt.

14 Gelenk- und 6 Normbusse sind für die BSU, 6 respektive einer für den RBS bestimmt. Nebst Evobus hat nur noch Volvo offeriert. Deren Angebot lag bei 12,55 Mio. Franken. Nebst dem Preis pro Sitz- und pro Stehplatz hätten auch viele qualitative Aspekte zum Vergabeentscheid beigetragen.

«Es ist überraschend, dass nicht mehr Busbauer eine Eingabe gemacht haben», so Zürcher. Das Auftragsvolumen sei gross, beinhalte es doch als Option die Lieferung von weiteren 24 Bussen. Nicht mitgemacht hat zum Beispiel der Bellacher Busbauer Hess. Man fokussiere die Produktentwicklung angesichts der weltweit anstehenden Elektrifizierung des Busverkehrs zur Reduktion des CO2-Ausstosses stark auf Elektro-Gelenk- und Elektro-Normbusse, erklärte Hess-Chef Alex Naef anlässlich der Ausschreibung Mitte September.

Zwar baue Hess weiterhin Dieselbusse, aber aktuell gebe es eine Lücke bei den Diesel-Gelenkbussen mit einer Länge von 18 m. Evobus wird die Busse zwischen 2017 und 2021 liefern. (FS)