Austauschprogramm

Bundesrat Guy Parmelin bei Movetia in Solothurn zu Besuch

Bundesrat Guy Parmelin lässt sich durch die Agentur Movetia in Solothurn führen.

Bundesrat Guy Parmelin lässt sich durch die Agentur Movetia in Solothurn führen.

Bundesrat Guy Parmelin hat seinen Besuch bei Movetia mit Sitz in Solothurn genutzt, um einen Einblick in die Arbeit der nationalen Agentur zu gewinnen. Anschliessend hat der Bildungsminister offiziell den Projektaufruf 2020 eröffnet.

Bund und Kantone haben 2017 in ihrer gemeinsamen Strategie die Vision formuliert, dass alle jungen Menschen im Verlauf ihrer Ausbildung oder im Übergang ins Arbeitsleben an einer Austausch- und Mobilitätsaktivität teilnehmen und so ihre Sprachkenntnisse, ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen und damit auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Mit der Umsetzung dieser Strategie wurde die nationale Austauschagentur Movetia mit Sitz in Solothurn beauftragt.

Am Mittwoch besuchte Bundesrat Guy Parmelin Movetia in Solothurn und machte sich ein Bild über die aktuellen und geplanten Aktivitäten der Agentur für Austausch und Mobilität gemacht. Die Mitarbeitenden von Movetia vermittelten dem Bundesrat mit Projektbeispielen Einblicke in unterschiedliche Programme und Angebote und zeigten die breite Palette von Möglichkeiten auf, eine Austauscherfahrung zu machen – von der Primarschule über die Berufsbildung, die Jugendarbeit und den Tertiärbereich bis in die Erwachsenenbildung. Allen gemeinsam ist: Die Teilnehmenden kommen gestärkt in ihren Alltag zurück, mit neuem Fachwissen und verbesserten Sprachkenntnissen, aber auch mit neuen Softskills wie Problemlösungsfähigkeit, Kreativität und interkulturelles Zusammenarbeiten. Aber auch die Institutionen profitieren vom Austausch mit Partnern aus dem Ausland, indem sie neue Methoden kennen lernen, das eigene Handeln reflektieren und ihre Vernetzung stärken.

Bildungsminister Guy Parmelin zeigte sich zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und den steigenden Austauschzahlen: «Ausgezeichnete Ausbildung und gute Kontakte in der ganzen Welt sind zwei Grundpfeiler unseres Wohlstandes. Mit ihren Angeboten und ihrem Engagement hilft Movetia, diese Grundlagen zu stärken.» Movetia-Direktor Olivier Tschopp freut sich über die zusätzliche Unterstützung, die mit den neuen Botschaften 2021-24 im Bereich Bildung, Forschung und Innovation wie auch Kultur zu erwarten sind: «Wir spüren die Aufbruchstimmung in der Wirtschaft und bei den Bildungsinstitutionen. Mit unterschiedlichen Austausch- und Kooperationsprojekten arbeiten die Akteure an einem attraktiven Bildungsstandort Schweiz. Die Förderung von Bund und Kantonen kommt jetzt genau richtig.»

Zum Abschluss seines Besuches hat Bundesrat Guy Parmelin den Projektaufruf für das Schweizer Programm zu Erasmus+ offiziell eröffnet. In dessen Rahmen können Organisationen und Institutionen der Schul-, der Berufs- und Erwachsenenbildung, des Tertiärbereichs sowie der ausserschulischen Jugendarbeit finanzielle Förderung für Austausch- und Kooperationsprojekte beantragen.

Die Antragsfristen unterscheiden sich je nach Angebot und bewegen sich zwischen Mitte Februar und Ende März. Detaillierte Information zum Programm wie auch die genauen Antragsfristen und Formulare sind auf der Movetia Website zu finden: Schweizer Programm zu Erasmus+. (szr)

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