Der Bund will zwei Gesetze im Zusammenhang mit Bürgschaften überarbeiten. Konkret geht es um das Bundesgesetzes über die Finanzhilfen an gewerbeorientierte Bürgschaftsorganisationen und die Aufhebung des Bundesgesetzes über die Gewährung von Bürgschaften und Zinskostenbeiträgen im Berggebiet und im weiteren ländlichen Raum. Dank der Revision soll es für KMU’s einfacher werden, Geld aufzunehmen. Statt bei 500‘000 Franken soll die Bürgschaftslimite neu bei einer Million Franken liegen.

Deutliches Ja aus Solothurn

Der Regierungsrat des Kantons Solothurn stellt sich voll und ganz hinter diese Revision, wie die Staatskanzlei heute Dienstag in einer Medienmitteilung schreibt. Auf dem Weg zur Industrie 4.0 stehen Solothurner Unternehmen vor grossen Investitionen in die Digitalisierung. Hierfür ist es wichtig, dass sie ausreichend Zugang zu Fremdkapital haben. Die vorgeschlagene Erhöhung der Bürgschaftslimite entspricht dieser Entwicklung und stärkt kleine sowie mittelgrosse Gewerbe- und Industriebetriebe am Standort Solothurn.

Das Bürgschaftswesen ermöglicht KMU, Bankkredite für Nachfolgeregelungen und Investitionen zu erhalten, welche ihnen andernfalls nicht gewährt würden. Dank des Bürgschaftswesens werden Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gehalten. Ansprechpartner für Solothurner KMU ist die Bürgschafts-genossenschaft Mitte. (sks)