Neue Regionalpolitik
Bund und Kanton leisten Starthilfe für neue Projekte

Kanton und Bund haben im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) erste Fördergelder für innovative Projekte gesprochen. Unterstützt werden zunächst vier Projekte. Schwerpunkt sind die Förderung und Vermittlung von Fachkräften.

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Eines der Projekte soll technische Berufe beim Nachwuchs attraktiver machen (Symbolbild)

Eines der Projekte soll technische Berufe beim Nachwuchs attraktiver machen (Symbolbild)

Keystone

Sowohl das Projekt «Erlebniswelt Technische Berufe» von der Wirtschaftsförderung Region Olten und überregionalen Wirtschaftsverbänden wie auch «TalentMatch/solothurn-jobs.ch» von der Solothurner Handelskammer zielen auf die Förderung bzw. Vermittlung von Fachkräften ab.

Mit dem Projekt «Auf den Spuren der Pilger und Weltentdecker» von Kanton Solothurn Tourismus soll das touristische Potenzial der Region besser ausgeschöpft werden, unter anderem mit einem Rundwanderweg durch den Solothurner Jura.

Die Gemeindepräsidentenkonferenz Gäu schliesslich wird in ihrer wirtschaftlichen Aussenbetrachtung unterstützt. Die beteiligten Gemeinden wollen künftig eine gemeinsame Industriezone anstatt vieler einzelner ausscheiden und die daraus erwachsenden Chancen und Risiken untersuchen.

Weitere Projekte gesucht

Der Solothurner Kantonsrat hat für die Umsetzung der Neuen Regionalpolitik für die kommenden drei Jahre rund 3 Mio. Franken in der Form von Verpflichtungskredit und Darlehen gesprochen. Der Bund steuert nochmals dieselben Betrage bei. Mit der NRP werden in erster Linie Entwicklungsprogramme in ländliche Gebiete unterstützt.

Im Kanton Solothurn seien weitere innovative Projekte gefragt, teilt die Staatskanzlei mit. Projektträger können beispielsweise Vereine, Verbände, Gruppen von Unternehmen oder Gemeinden sein. (cze)

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