Wobmann-Wahlkomitee

«Bürgerliche wählen den bürgerlichen Kandidaten»

Walter Wobmann will Ständerat werden. (Archiv)

Walter Wobmann will Ständerat werden. (Archiv)

Am 15.November entscheidet sich, ob Roberto Zanetti (SP) oder Walter Wobmann (SVP) den zweiten Ständeratssitz belegt. Wobmanns Wahlkomitee freut sich derweil ob immer mehr bürgerlichen Mitgliedern.

Wer von den beiden verbleibenden Kandidierenden um den freien Ständeratssitz im Kanton liberaler und gewerbefreundlicher ist, sei auf Anhieb klar. Dies schreibt das bürgerliche Komitee, das sich für die Wahl von SVP-Mann Walter Wobmann in den Ständerat einsetzt. Ein Blick in die Mitgliederliste zeige, dass «immer mehr Bürgerliche deshalb Walter Wobmann wählen», heisst es in einer Mitteilung.

«Walter Wobmann gilt im Nationalrat seit zwölf Jahren als standhafter Kämpfer gegen immer höhere Steuern, Gebühren und Abgaben – im Interesse von Wirtschaft, Gewerbe und des Mittelstandes», wird argumentiert.

Vor zwei Jahren habe er «fast im Alleingang das Referendum gegen eine unverschämte Erhöhung des Vignetten-Preises auf 100 Franken ergriffen» – und bei der Volksabstimmung gewonnen. Und: «In derselben Zeit blähte sein sozialdemokratischer Gegenkandidat den Staat weiter auf», erhält der bisherige Ständerat Roberto Zanetti einen Seitenhieb.

FDP-Exponenten wie Andreas Gasche und Urs Unterlerchner

Eben weil Walter Wobmann der einzige bürgerliche Kandidat im zweiten Wahlgang sei, würden ihn immer mehr Verbände, Organisationen und prominente Einzelpersonen verschiedenster Parteien unterstützen.

So findet man auf der Website etwa Leute wie Böbes Aerni (Unternehmer, Olten); Fredy Bachmann (Moto Bachmann, Bellach); Rolf Furrer (Unternehmer, Olten); Andreas Gasche (Geschäftsführer Kantonal-Solothurnischer Gewerbeverband); Harald Kocher (Unternehmer, Oensingen); Urs Unterlerchner (FDP-Kantonsrat, Solothurn) und andere mehr.

Zu den Verbänden und Organisationen, die den SVP-Kandidaten Walter Wobmann zur Wahl in den Ständerat empfehlen, gehören: ACS Mitte; Astag; Autogewerbeverband Schweiz; Autogewerbeverband Kanton Solothurn; Auto Schweiz; Gastro Solothurn; Hauseigentümerverband HEV; IG Industrie Schweiz; Jardin Suisse Unternehmerverband Gärtner; Motosuisse; Bäcker-Konditorenmeister-Verband; Schützenvereine; Gewerbeverband SGV; Solothurner Gewerbeverband; Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie; Vereinigung Schweizerischer Erdgaskonsumenten.

«Die Mitte-Links-Politik von Bundesrat und Parlament der letzten vier Jahre ist gescheitert», hält das Komitee fest. Deshalb habe das Volk bei den Nationalratswahlen deutliche Korrekturen eingeleitet. Jetzt gelte es, diese nicht auf halbem Weg abzuklemmen, sondern auch im zweiten Wahlgang für den Ständerat umzusetzen. Mit der Wahl von Wobmann biete sich am 15. November die Gelegenheit dazu. «Es gibt keinen einzigen plausiblen Grund, warum Bürgerliche nicht den bürgerlichen Kandidaten wählen sollten», heisst es abschliessend. (szr)

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