Regierungsrat
Budgetanpassungen im Bereich Kultur und Sport

Drei grosse Kultureinrichtungen des Kantons sollen nach wie vor über den Lotteriefonds finanziert werden und nicht über das ordentliche Budget. Die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission folgt nach einer zweiten Debatte dem Antrag der Finanzkommission.

Drucken
Teilen
Wie viel Geld soll nächstes Jahr bei Kultur und Sport eingespart werden? (Symbolbild)

Wie viel Geld soll nächstes Jahr bei Kultur und Sport eingespart werden? (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Bildungs- und Kulturkommission (BIKUKO) hat an ihrer Sitzung noch einmal über das neue Globalbudget Kultur und Sport diskutiert. Der Regierungsrat möchte die Zuwendungen an drei grosse Kultureinrichtungen sukzessive aus dem ordentlichen Budget finanzieren und nicht mehr über den Lotteriefonds. Ursprünglich hatte sich die BIKUKO hinter diese Pläne des Regierungsrats gestellt. Die kantonsrätliche Finanzkommission hatte jedoch daraufhin beantragt, die Refinanzierung aus dem Lotteriefonds beizubehalten. Angesichts der angespannten Finanzlage des Kantons hat nun auch die Bildungs- und Kulturkommission den Zeitpunkt für einen Wechsel als nicht ideal erachtet. Sie beantragt daher dem Kantonsrat grossmehrheitlich, zusammen mit der Finanzkommission, das Budget um 1,715 Millionen Franken zu kürzen.

Im Weiteren hatte die Finanzkommission beim neuen Globalbudget Kultur und Sport ebenfalls eine Saldokürzung von 369'000 Franken für eingestellte Reserven beantragt. Die Bildungs- und Kulturkommission hat auch diesen Budgetkürzungen grossmehrheitlich zugestimmt. (mgt)

Aktuelle Nachrichten