Gretzenbach
Buddhisten planen grosse Halle neben Tempel

Beim Buddhistischen Zentrum soll eine Versammlungshalle entstehen. Die Pläne liegen momentan öffentlich zur Einsicht auf.

Kelly Spielmann
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Auf der Grünfläche vor dem buddhistischen Tempel soll die neue Veranstaltungshalle entstehen.

Auf der Grünfläche vor dem buddhistischen Tempel soll die neue Veranstaltungshalle entstehen.

Bruno Kissling

Gretzenbachs Buddhisten wollen eine Veranstaltungshalle bauen. Nun ist auch klar, wie diese Halle aussehen soll, denn seit gestern liegen die Pläne dazu öffentlich auf. Bis zum Freitag, 17. Februar können Gestaltungsplan, Sonderbauvorschriften und Raumplanungsbericht in der Gemeindeverwaltung Gretzenbach eingesehen werden.

Die Halle soll im Planungsgebiet «Im Grund» zu stehen kommen. Das Areal liegt im westlichen Siedlungsgebiet des Dorfes. Eigentümer des Planungsgebiets ist das Buddhistische Zentrum der Somdetyas-Stiftung für Wat Srinagarindravararam. Direkt neben dem zu bebauenden Gebiet befindet sich das buddhistische Kloster sowie der dazugehörige Tempel. Regelmässig werden durch das Kloster Zeremonien wie Eheschliessungen, Einweihungen und Totenehrungen für Schweizer Buddhisten der Theravada-Richtung durchgeführt. Die Feste werden jeweils von 300 bis 1200 Personen besucht.

Aus den Plänen wird ersichtlich, wie die Halle in Zukunft aussehen soll.

Aus den Plänen wird ersichtlich, wie die Halle in Zukunft aussehen soll.

zvg

Räumlichkeiten zu klein

Wie dem Gestaltungsplan zu entnehmen ist, sind die derzeitigen Räumlichkeiten des westlich gelegenen buddhistischen Tempels für diese Anlässe zu klein und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen für grössere Festanlässe. Sie sind lediglich auf 400 Leute ausgerichtet. Grössere Veranstaltungen mussten somit immer in Festzelten durchgeführt werden, was viel Aufwand mit sich brachte. Aus logistischen sowie Kostengründen möchte das Buddhistische Zentrum deshalb auf dem angrenzenden Land eine neue Versammlungshalle errichten.

Die angrenzenden Bauparzellen sind zurzeit unbebaut. Es handelt sich um drei Grundstücke à 3400 m2, 1895 m2 und 1816 m2. Zwei der Parzellen liegen in der Gewerbezone mit erlaubter Wohnnutzung, die dritte befindet sich in der Kernzone. Auf diesen drei Parzellen soll die Halle entstehen.

Zusätzlich zur Mehrzweckhalle soll ein Unterkunfts- und Schulungsgebäude gebaut werden. Die Halle soll mit dem Schulungs- und Unterkunftsgebäude unterirdisch durch einen Gang verbunden werden. Ziel sei es, eine architektonische und städtebauliche sowie erschliessungstechnisch gute, der Umgebung angepasste Überbauung zu gewährleisten, wie es in den Plänen heisst. Im Halbtiefgeschoss soll die Halle über ein Parkdeck mit insgesamt 96 Parkplätzen verfügen. Ebenerdig sollen zusätzlich fünf Parkplätze angeboten werden.

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