Bosch seit 100 Jahren in der Schweiz

Die Robert Bosch AG beschäftigt hierzulande 2100 Personen, 400 davon in Zuchwil.

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Das international tätige Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch will sein starkes Engagement in der Schweiz fortsetzen. Seit 2007 ist der juristische Firmen- und Hauptsitz der Robert Bosch AG sowie der Bosch-Gruppe in der Schweiz in Solothurn beheimatet. Im 100.Jubiläumsjahr der Robert Bosch AG beschäftigen die Unternehmen der Gruppe in der Schweiz rund 2 100 Mitarbeitende. Dazu gehören in der Schweiz die Unternehmen Robert Bosch AG, Scintilla AG, Bosch Rexroth Schweiz AG, Buderus Heiztechnik AG, Sia Abrasives Industries AG und BSH Hausgeräte AG. Am Standort Zuchwil, dem «Geburtsort» der Scintilla AG, arbeiten nach Angaben von Firmensprecherin Sonja Blöchlinger aktuell knapp 400 Personen. In der Gruppe ist die Scintilla AG für die Entwicklung, Fertigung, Vertriebskoordination und das Marketing des Zubehörs für Elektrowerkzeuge weltweit verantwortlich. Mit dem Hauptsitz in Solothurn und dem Fertigungsstandort in St.Niklaus könne Scintilla AG mit langjähriger Erfahrung und herausragenden Innovationen und Qualität überzeugen, wie es heisst.

Im letzten Jahr wurde der Erweiterungsbau der Scintilla AG in St.Niklaus, im Kanton Wallis, eingeweiht. Das neue Gebäude bietet laut Blöchlinger auf 3950 m2 Platz für neue Fertigungstechnologien und ermöglicht weiteres Wachstum. Damit verbunden waren nach Firmenangaben bis 2020 insgesamt Investitionen in der Höhe von 32 Millionen Franken. In St.Niklaus werden qualitativ hoch­stehende Säbelsägeblätter, Stichsägeblätter, oszillierendes Werkzeug sowie Messer für Gartengeräte und Stufenbohrer entwickelt und gefertigt. Bei den drei erstgenannten Produkten gilt die Firma weltweit führend.

Im Geschäftsjahr 2019 schloss Bosch gemäss Firmenangaben in der Schweiz mit einem konsolidierten Umsatz von 671 Millionen Franken (603 Millionen Euro) leicht tiefer als im Vorjahr. Der Gesamtnettoumsatz einschliesslich interner Lieferungen an Tochtergesellschaften belief sich auf 1,7 Milliarden Franken (1,5 Milliarden Euro) und liegt damit leicht über dem Wert des Vorjahres. Im laufenden Geschäftsjahr – dem 100. der Robert Bosch AG in der Schweiz – belastet die Coronapandemie die Umsatzprognose in der Schweiz. «Während wir aufgrund der aktuellen Situation auch in der Schweiz ein herausforderndes Jahr erwarten, bleiben wir dem lokalen Markt und seinem langfristigen Potenzial verpflichtet», sagt Ute Lepple, Repräsentantin der Bosch-Gruppe in der Schweiz.

Mit Blick aufs Geschäftsjahr 2020 und die Coronapandemie wird mit erheblichen Herausforderungen gerechnet. Es bedürfe grösster Anstrengungen, um zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, erklärte die Geschäftsführung der Gruppe bei der Bilanzpressekonferenz in Deutschland. (mgt)