Kanton Solothurn
Blechschäden wegen Glatteis – ein Guckloch reicht nicht

Im Kanton Solothurn ereigneten sich am Mittwochabend und Donnerstagmorgen wegen Glatteis auf den Fahrbahnen vereinzelt Selbstunfälle. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die ganze Frontscheibe von Eis zu befreien.

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Ein Guckloch reicht nicht. Die ganze Scheibe muss frei sein.

Ein Guckloch reicht nicht. Die ganze Scheibe muss frei sein.

Kapo SO

Bei Kienberg kamen am Mittwochabend zwei Fahrzeuge wegen vereister Fahrbahn von der Strasse ab und kollidierten mit einer Leitplanke und einem Zaun, teilt die Kantonspolizei Solothurn mit. «Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden», ergänzt Mediensprecher Andreas Mock auf Anfrage.

Am frühen Donnerstagmorgen ereigneten sich in Biberist und Lüsslingen je ein Selbstunfall – auch hier rutschten die Fahrzeuge auf der Strasse.

Glücklicherweise blieb es bei allen Unfällen bei Blechschäden. Niemand wurde verletzt.

Die Polizei hat jeweils den örtlichen Winterdienst aufgeboten.

Sicher durch den Winter

In den Wintermonaten ist von allen Verkehrsteilnehmenden besondere Vorsicht geboten. Die Polizei weist darauf hin, dass «das Auto wintertauglich sein muss und die Fahrweise den Strassenverhältnissen anzupassen ist.»

Zudem müssten alle Scheiben vollständig von Eis befreit und eine gute Sicht gewährleistet sein. «Man muss immer damit rechnen, dass es auf den Strassen glatt sein kann», sagt Mediensprecher Andreas Mock.

Zweiradlenker und Fussgänger sollten laut Polizei zu ihrer eigenen Sicherheit darauf achten, dass sie gut sichtbar sind – mit heller und reflektierender Kleidung und guter Beleuchtung.

Die Kantonspolizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, vorsichtig zu fahren und auf ihre Sicherheit und die der anderen zu achten. Sie führt weitere Kontrollen zur Prävention durch. (ldu)

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