Nachlasstundung
Blackout AG hat bislang elf Filialen geschlossen

Die Krise der Modekette Blackout AG hält an. Seit der Nachlasstundung hat Blackout elf Filialien geschlossen, betroffen sind 18 Angestellte.

Drucken
Teilen
Die Schweizer Modekette Blackout hat unter diesem Namen keine Zukunft. Doch möglichst viele Läden sollen einen Käufer finden.

Die Schweizer Modekette Blackout hat unter diesem Namen keine Zukunft. Doch möglichst viele Läden sollen einen Käufer finden.

Blackout

Die Suche nach einem Investor für die in Nachlassstundung stehende Modekette Blackout läuft auf Hochtouren. Einfach ist das Unterfangen der Firma mit Hauptsitz in Oensingen nicht, wie ein Zwischenstandsbericht zeigt. «Seit Eröffnung des Nachlassverfahrens wurden elf Filialen geschlossen», teilte Sprecherin Karin Heimann mit.

Davon betroffen seien 18 Angestellte. Die geschlossenen Filialen befinden sich in Winterthur (3), Volketswil, Sierre, Monthey, Lausanne, Prilly, Schönbühl, Biel und Dietlikon. Insgesamt betreibt Blackout 92 Filialen mit rund 500 Angestellten. Die nicht in die Verhandlungen mit dem Hauptinteressenten einbezogenen Filialen werden bestmöglich an weitere Interessenten vermittelt, wie Heimann weiter erklärt.

Wer der Hauptinteressent ist und um wie viele Filialen es geht, werde nicht bekannt gegeben. Dass Kunden und Kundinnen gültige Gutscheine nicht einlösen können, begründet Heimann mit der Verfügung der eingesetzten Sachwalterin. Es dürfe keine Gläubigerbevorzugung geben. Die Gutscheinkunden hätten aber die Möglichkeit, sich in einer Filiale als Gläubiger registrieren zu lassen.

«Damit erhalten die Kunden die Möglichkeit, die Rückerstattung eines Teilbetrages des Gutscheines bei erfolgreichem Abschluss des Nachlassverfahrens zu erwirken», so Heimann. Das Verfahren läuft bis Anfang Mai. (fs)