Die Suche nach einem Investor für die in Nachlassstundung stehende Modekette Blackout läuft auf Hochtouren. Einfach ist das Unterfangen der Firma mit Hauptsitz in Oensingen nicht, wie ein Zwischenstandsbericht zeigt. «Seit Eröffnung des Nachlassverfahrens wurden elf Filialen geschlossen», teilte Sprecherin Karin Heimann mit.

Davon betroffen seien 18 Angestellte. Die geschlossenen Filialen befinden sich in Winterthur (3), Volketswil, Sierre, Monthey, Lausanne, Prilly, Schönbühl, Biel und Dietlikon. Insgesamt betreibt Blackout 92 Filialen mit rund 500 Angestellten. Die nicht in die Verhandlungen mit dem Hauptinteressenten einbezogenen Filialen werden bestmöglich an weitere Interessenten vermittelt, wie Heimann weiter erklärt.

Wer der Hauptinteressent ist und um wie viele Filialen es geht, werde nicht bekannt gegeben. Dass Kunden und Kundinnen gültige Gutscheine nicht einlösen können, begründet Heimann mit der Verfügung der eingesetzten Sachwalterin. Es dürfe keine Gläubigerbevorzugung geben. Die Gutscheinkunden hätten aber die Möglichkeit, sich in einer Filiale als Gläubiger registrieren zu lassen.

«Damit erhalten die Kunden die Möglichkeit, die Rückerstattung eines Teilbetrages des Gutscheines bei erfolgreichem Abschluss des Nachlassverfahrens zu erwirken», so Heimann. Das Verfahren läuft bis Anfang Mai. (fs)