Aare Seeland mobil AG
Bipperlisi-Verlängerung nach Oensingen zahlt sich weiter aus

Die Aare Seeland mobil AG (asm) schloss das Geschäftsjahr 2014 positiv ab. Der Konzerngewinn belief sich auf 829 077 Franken. Über 6 Mio. Fahrgäste waren im Jahr 2014 mit der asm unterwegs.

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Über 6 Millionen Passagiere waren im Jahr 2014 mit der asm unterwegs. (Archiv)

Über 6 Millionen Passagiere waren im Jahr 2014 mit der asm unterwegs. (Archiv)

Kapo SO

Nach 20 Jahren im Verwaltungsrat der Aare Seeland mobil AG (früher Regionalverkehr Oberaargau AG) – davon sechseinhalb Jahren als Präsident – trat Robert Sutter von seinem Amt zurück.

Nach 15 Jahren im Verwaltungsrat der asm legt auch Regula Ernst ihr Amt nieder. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden an der gestrigen Generalversammlung Matthias Gygax, Gemeindepräsident von Bellmund und Peter Haudenschild, Gemeindepräsident von Niederbipp.

Die Konzernrechnung schliesst mit einem Plus von 829›077. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt, wie im Vorjahr, rund 2 Mio. Die Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen nahmen auf Konzernebene gegenüber dem Vorjahr um rund 2.6 Prozent zu und betragen 58.1 Mio. Die Zahl der Fahrgäste auf der Bahnstrecke zwischen Langenthal und Solothurn nahm um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Ein Effekt, welcher nach wie vor auf die Ende des Jahres 2012 fertiggestellte Erweiterung des Streckennetzes von Niederbipp nach Oensingen zurückzuführen ist. Auf der Bahnlinie Langenthal - St. Urban Ziegelei wurden zudem erstmals über 400 000 Fahrgäste transportiert.

Im letzten Jahr wurden die letzten Bahn-Stationen der asm mit elektronischen Anzeigetafeln ausgestattet. Somit profitieren Reisende inzwischen auf dem gesamten asm-Bahnnetz von der Möglichkeit, sich direkt über die aktuelle Betriebslage informieren zu können.

Die Busflotte wurde um drei Hybridfahrzeuge erweitert. Sie verkehren seit Ende 2014 auf dem Stadtnetz von Langenthal und verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Treibstoff als herkömmliche Fahrzeuge. Auch die Lärmemissionen fallen um einiges geringer aus. Zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen, dass die Busse bei der Bevölkerung gut ankommen. Die Sanierung von Bahnübergängen gemäss der neuen Eisenbahnverordnung wird die asm auch in Zukunft noch beschäftigen. (mgt)

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