An ihren Plänen will sie nun trotz eines Verordnungsvetos aus dem Kantonsrat festhalten, wie sie am Dienstag erklärt hat. Die Gegner hatten mit dem Wasser- und Zugvogelreservat argumentiert. Eine Störung durch Freizeitboote habe dort «beträchtliche negative Auswirkungen», befürchteten diese. Die Regierung sieht allerdings kein Problem.

Einerseits werde das Fahrverbot im Winterhalbjahr nach wie vor bestehen, hält sie fest. Zudem gebe es mit dem geplanten Uferpark im Attisholz eine ökologische Aufwertung des Gebietes. Für brütende Wasservögel habe das Gebiet zudem «heute praktisch keine Bedeutung».

Und Bewilligungen für Personentransporte sollen zudem restriktiv gehandhabt werden, so die Regierung. Private Boote werden beim geplanten Bootsanlegeplatz Attisholz nicht anlegen dürfen. Als Nächstes entscheidet nun der Kantonsrat über das Geschäft. (lfh)