Zukunft der Stadtpolizeien
«Bin ein Anhänger der Einheitspolizei»

Ex-Regierungs- und SP-Nationalrat Silvio Bircher behandelt in seinem neuen Buch diverse aktuelle Themen. So ist darin auch ein interessantes Kapitel über die Einheitspolizei zu finden.

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Auch für Solothurner interessant.

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pd

Der 69-jährige Aargauer Ex-Regierungs- und SP-Nationalrat Silvio Bircher kann aus dem Vollen schöpfen, wenn er in seinem neuen Buch «Nah am Zeitgeschehen» Gegenwart und Zeitgeschichte aufleben lässt. Das Buch behandelt Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt und Sport. Der Autor beschreibt wichtige politische Ereignisse und blickt hinter die Kulissen der Macht: auf seiner OSZE-Wahlbeobachtermission in Zentralasien, am Sitz der UNO, im Bundeshaus, im Kontakt mit Wirtschafts- und Sportgrössen. Silvio Bircher schildert aus vielen Begegnungen und Beobachtungen Probleme der Wirtschaft, das «Phänomen Blocher» oder den langsamen Schwenker zu einer Energiewende, um nur einige zu nennen.

Solothurnerinnen und Solothurner dürften nicht zuletzt das Kapitel zur Einheitspolizei mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Bircher bezeichnet sich als Anhänger der Einheitspolizei. So schreibt er etwa: «Sicherheit ist nun einmal unteilbar. Die Bekämpfung der Kriminalität, die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung, die Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der rasche Einsatz bei Notfällen sind in der Praxis nur schwer auf zwei Ebenen umzusetzen.» Dann fährt er fort: «Immer wieder werden Schnittstellenprobleme auftauchen.» Der Autor spricht sich für eine einheitliche Polizeiphilosophie aus, die auch gegenseitige Rivalitäten ausschliesse. Zudem kommt Bircher zum Schluss: «Die Regionalpolizei ist teuer.»(szr)

«Nah am Zeitgeschehen» umfasst 225 Seiten und ist im Buchhandel erhältlich.

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