Vortragszyklus

Bildung muss mit der Pensionierung nicht enden: Professor refertiert über die Lust am Älterwerden

Namhafte Referenten erläutern, wie das möglich werden kann – und plädieren für einen positiven Blick auf den Prozess des Älterwerdens. (Symbolbild)

Namhafte Referenten erläutern, wie das möglich werden kann – und plädieren für einen positiven Blick auf den Prozess des Älterwerdens. (Symbolbild)

Körperliche und geistige Gesundheit bis ins hohe Alter: Namhafte Referenten erläutern, wie das möglich werden kann – und plädieren für einen positiven Blick auf den Prozess des Älterwerdens.

«Bildung im Alter öffnet neue Horizonte». Unter diesem Titel wird Ueli Mäder, emeritierter Professor für Soziologie an der Uni Basel, am 7. September im Tertianum Sphinxmatte in Solothurn eine Vortragsreihe rund um das Thema Gesundheit im Alter eröffnen. Der Soziologe will in seinem Referat der Weisheit auf die Schliche kommen und zeigt auf, dass Bildung nicht mit der Pensionierung endet. Organisiert werden die Vorträge samt anschliessender Frage- und Diskussionsrunde vom gemeinnützigen Verein Solothurner Vortragszyklus «Gesund älter werden» und vom Spital Club Solothurn. Bis April 2018 finden insgesamt acht öffentliche Veranstaltungen statt. Der Vortragszyklus geht damit bereits in seine dritte Runde.

Die Referenten und Themen decken ein weites Spektrum ab. Neben medizinischen Fragen im engeren Sinn werden die psychische und die geistige Gesundheit angesprochen. Thematisiert werden zudem das Wohnen und die Pflege im Alter sowie Ernährung, Bewegung, Beschäftigung und soziale Kontakte. Dies vor dem Hintergrund, dass ein gesundes Leben immer ein Zusammenspiel von Geist, Körper und Seele ist. Der gemeinnützige Verein «Gesund älter werden» und der Spitalclub Solothurn engagieren sich mit der Organisation solcher Anlässen für eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Ressourcen und Möglichkeiten. Älter werden bedeutet längst nicht nur biologischen Abbau, sondern birgt spezifische persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Entwicklung einer Alterskultur

Die Vorträge, die rund eine Stunde dauern, sollen zu Fragen anregen – und im Anschluss daran eine Diskussion zwischen den Referenten und dem Publikum ermöglichen. Die Veranstaltungen verstehen sich damit als Dialog-Plattform mit dem Ziel Orientierung zu bieten und eine differenzierte Alterskultur zu entwickeln. Willkommen sind an den Vorträgen Männer und Frauen jeden Alters, ganz besonders die Generation 55+ sowie Vertreter der Politik und von Institutionen der Altersarbeit. Der noch junge gemeinnützige Verein «Gesund älter werden» und der Spital Club Solothurn streben - insbesondere bei den Vortragszyklen - eine enge Zusammenarbeit an. Dabei werden die Interessen gebündelt und so die Vorträge für einen weiteren Personenkreis geöffnet. (ASS)

Öffentliche Veranstaltungen: Der Vortragszyklus startet am 7. September um 18.30 Uhr im Tertianum Sphinxmatte in Solothurn mit dem Vortrag von Ueli Mäder («Bildung im Alter öffnet neue Horizonte»). Zu den weiteren Veranstaltungen siehe die Website www.so-zyklus.ch.

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