An seinen letzten Vorstandssitzungen hat der Solothurner Bauernverband (SOBV) die Parolen zu den kommenden Abstimmungen beschlossen. Dies schreibt der Verband in seinem Newsletter.

Der SOBV ist überzeugt, dass die Vorlage zur Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes «dort ansetzt, wo mit vergleichsweise wenig Aufwand viel erreicht werden kann». «Die Landwirtschaft ist besonders betroffen vom Klimawandel», heisst es im Newsletter weiter. «Dies zum Beispiel durch extreme Witterungsverhältnisse wie Trockenheit, starker Regen oder Hagelschlag.»

Zudem verfolge die Revision das Ziel, «einheimische Energievorkommen zu nutzen und die Auslandabhängigkeit an fossilen Brennstoffen zu reduzieren». Das begrüsst der Verband. «Für die Landwirtschaft als Nahrungsmittel- und Energieproduzent ist dies zielführend.»

Der SOBV diskutierte auch über die Vollgeldinitiative. Diese lehnt er ab. «Das heutige Finanzsystem bewährt sich und eine radikale Umstellung der Schweizer Geldpolitik ist mit viel Risiko verbunden» schreibt der Verband. (mgt)