Hauwirtschaft Solothurn
Berufsverband Hauswirtschaft bezahlt den neuen Vorstand

Der Berufsverband Hauswirtschaft Solothurn hat drei neue Gesichter an der Front und bezahlt neuerdings die Vorstandsarbeit. Dies hat jedoch einen Verlust im Budget für das kommende Jahr zur Folge.

Jasmin Heri
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Der Berufsverband Hauswirtschaft Solothurn entlöhnt neuerdings seinen neu gewählten Vorstand. (Symbolbild)

Der Berufsverband Hauswirtschaft Solothurn entlöhnt neuerdings seinen neu gewählten Vorstand. (Symbolbild)

Keystone

«Wir konnten 9 Lernende mehr als 2011 für die Attestausbildung und drei neue Betriebe gewinnen», eröffnete Leisa Diethelm, Präsidentin des Berufsverbandes, den Abend. Im Alters- und Pflegeheim Ischimatt in Langendorf fand die 12. Generalversammlung statt. Der Gastgeber stellte sich kurz vor, dann ging die Präsidentin zum Kern der Versammlung, den Neuwahlen, über.

«Wir sind in der glücklichen Lage, dass sich drei qualifizierte Frauen für den Vorstand gemeldet haben», leitete die Präsidentin das Stühlerücken ein. Drei bisherige Vorstandsmitglieder nehmen per Ende Monat den Hut – drei neue Gesichter wurden gewählt: Die Ansprechperson für das Hauswirtschaftsjahr, Sabine Zeltner, zieht sich nach 12 Jahren zurück und übergibt ihr Amt an Kathrin Sutter, diplomierte Bäuerin aus Riedholz. Nach drei Jahren Verbands- und viel Schreibarbeit verabschiedet sich Ruth Studer, Vizepräsidentin und Verantwortliche für die Fachfrau EFZ. Ihre Nachfolgerin heisst Bettina Faber, Leiterin Hauswirtschaft im Bürgerspital. Die Kassierin, Tina Pfister, verlässt ebenfalls den Vorstand per Ende Dezember. Mit Monika Hauri, Leiterin Hotellerie im Alterszentrum Mühlefeld, fand sich eine passende Amtsnachfolgerin.

Das spontan beigefügte Traktandum «Gehaltsreglement» erhitze die Gemüter. Verbandsmitglieder hatten den Wunsch geäussert, dem Vorstand ein Honorar zu zahlen. «Unser Vorstand leistet sehr gute Arbeit», begründet die Initiantin ihr Anliegen. Die Präsidentin solle jährlich 1000 Franken und die Vorstandsmitglieder 150 Franken erhalten, was im Jahr 2013 einen Verlust zur Folge hätte. Dazu wurden einzelne kritische Stimmen laut. Die Initiantin aber zerstreute die Bedenken: «Der Verband besitzt ein 30 000-Franken-Polster.» Das Reglement wurde angenommen.

«Alle im Zaun behalten»

Die Etablierung der drei Ausbildungsstandbeine: Hauswirtschaftspraktikerin EBA, Hauswirtschaftsfachfrau EFZ und das Hauswirtschaftsjahr sei im Jahr 2012 erfolgreich geglückt. Dazu habe die Teilnahme an den Berufsmessen in Olten und Solothurn sowie die Öffentlichkeitsarbeit beigetragen. Keine Überraschung also, dass der Verband im vergangenen Jahr einen kleinen Erfolg verzeichnen konnte. «Ein Dankeschön an unsere Präsidentin. Sie hat uns alle im Zaun behalten», schloss Kathrine Anliker, Vorstandsmitglied, den Jahresbericht 2012.

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