Für gemeinsamen Naturschutz
Berner und Solothurner Regierungsräte entbuschen das «Chlöpfibeerimoos»

Im Hochmoor Chlöpfibeerimoos bei Aeschi haben sich die Regierungsräte Andreas Rickenbacher (BE) und Roland Fürst (SO) für grenzüberschreitenden Naturschutz eingesetzt. Beide Magistraten packten am Donnerstag bei einer Entbuschungsaktion mit an.

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Der Naturschutz für das «Chepfibeerimoos» soll von den Kantonen Solothurn und Bern gemeinsam in Angriff genommen werden.
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Die Kantonsgrenze zwischen Solothurn und Bern verläuft mitten durch das Moor.
Regierungsrat Roland Fürst packt an
Auch der Berner Regierungsrat Andreas Rickenbacher gibt vollen Körpereinsatz.
Berner und Solothurner Regierungsräte entbuschen das «Chlepfibeerimoos»
Normalerweise ist es eher ruhig im Moor, nicht aber wenn dieser Mann mit seiner Arbeit beginnt.

Der Naturschutz für das «Chepfibeerimoos» soll von den Kantonen Solothurn und Bern gemeinsam in Angriff genommen werden.

Felix Gerber

Die beiden Kantone wollen unterstreichen, dass die «bewährte Zusammenarbeit» beim Naturschutz weitergeführt werden soll, wie die Solothurner Staatskanzlei mitteilte.

Deshalb haben sich die Regierungsräte Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, und Roland Fürst, Vorsteher des Bau- und Justizdepartements des Kantons Solothurn, am Donnerstag mit Fachleuten im «Chlöpfibeerimoos» am Burgäschisee zum gemeinsamen «Entbuschen» getroffen. Das Moor ist eines der letzten Hochmoore des Mittellands.

Ziel der koordinierten Arbeiten im Hochmoorbereich sei eine bessere Regelung des Wasser- und Nährstoffhaushalts, damit die «Verbuschung des Feuchtgebiets» nicht weiter zunehme, so die Staatskanzlei.

Während Fürst in seinem Referat auf die lange Tradition der Zusammenarbeit der beiden Kantone im Naturschutz hinwies, hob Rickenbacher hervor, dass Hochmoore wie das Chlöpfibeerimoos, das durch menschliche Eingriffe beeinträchtigt ist, einen grösseren Pflegeaufwand benötigen als natürliche Feuchtlandschaften.

Hauptgrund für die Verbuschung eines Hochmoors sei der gestörte Wasserhaushalt, der dringend wieder ins Lot gebracht werden müsse. (ldu)

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