Watt d'Or
Bellacher Hess AG gewinnt Energiepreis für ihren zu 100 Prozent elektrischen Bus

Die Carrosserie Hess AG erhält den Watt d'Or 2018 für das 100 Prozent elektrisch fahrende Busmodell Tosa. Das Bellacher Unternehmen ist damit der Gewinner in der Kategorie «Energieeffiziente Mobilität».

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Der Hess-Bus Tosa an der Halt- und «Elektrotankstelle» in Genf.zvg

Der Hess-Bus Tosa an der Halt- und «Elektrotankstelle» in Genf.zvg

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Der einzige Busbauer der Schweiz, die Carrosserie Hess AG mit Sitz in Bellach, wird ausgezeichnet: Gemeinsam mit ihren Technologiepartnern und den Genfer Verkehrsbetrieben erhält die Hess AG den vom Bundesamt für Energie verliehenen Schweizer Energiepreis Watt d’Or.

Die Hess AG und ihre Mitstreiter werden im Bereich energieeffiziente Mobilität ausgezeichnet, und zwar für das zu 100 Prozent elektrisch fahrende Busmodell Tosa, das in Genf eingesetzt wird. Tosa braucht keine Fahrleitungen und lädt seine Batterien an ausgewählten Haltestationen innert Sekunden auf. Dies sei, so hält das Bundesamt fest, «eine zukunftsweisende Innovation made in Switzerland».

Die Carrosserie Hess AG gewinnt den «Watt d'Or» 2018. Alex Naef von der Carrosserie Hess AG aus Bellach nimmt den Energiepreis in der Kategorie energieeffiziente Mobilität entgegen.
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Volles Publikum bei der Priesverleihung des «Watt d'Or» 2018.
So sehen die Preise des «Watt d'Or» aus.
Das Plaktat des Energiepreises
Alle Preisträger des «Watt d'Or» auf einen Blick
Alle Preisträger des «Watt d'Or» auf einen Blick
Alle Preisträger des «Watt d'Or» auf einen Blick

Die Carrosserie Hess AG gewinnt den «Watt d'Or» 2018. Alex Naef von der Carrosserie Hess AG aus Bellach nimmt den Energiepreis in der Kategorie energieeffiziente Mobilität entgegen.

Zur Verfügung gestellt

Seit Dezember 2017 sind die Busse in Genf im Einsatz. Sie waren von der Carrosserie Hess und von ABB gemeinsam mit den Transports Publics Genevois, dem Office de Promotion des Industries et des Technologies (OPI) und den Services Industriels de Genève (SIG) und Carrosserie HESS entwickelt worden. Unterstützt wird das Projekt vom Kanton Genf.

Kürzlich hatte der Solothurner Baudirektor, Regierungsrat Roland Fürst, angekündigt, demnächst auch im Kanton ein E-Bus-Projekt mit Hess angehen zu wollen.

Der Preis wird am Donnerstagabend vor rund 700 Vertreterinnen und Vertretern der schweizerischen Energieszene aus Politik, Wirtschaft und Forschung im Kongresszentrum Kursaal in Bern überreicht. Neben den Hess-Bussen werden noch vier Gewinner in weiteren Kategorien ausgezeichnet.

So erhalten die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) den Watt d'Or 2018 für ihr verkehrsbeobachtendes Licht in Urdorf. Ebenfalls Gewinner sind das Paul Scherrer Institut gemeinsam mit Energie 360° in der Kategorie «Erneuerbare Energien».

Des Weitern wird die Dietrich Schwarz Architekten AG für ein Neu- und Umbauprojekt in Zürich ausgezeichnet. Dort werden unter anderem erstmals in der Schweiz Vakuumisolationsgläser als Standardverglasung verwendet.

Den Spezialpreis «Energieeffizienz» wird an die Services industriels de Genève und Energo verliehen. Sie gehen mit ihrem Programm gegen Energieverschwendung durch schlecht eingestellte Heizungen vor und haben so Energieeinsparungen ermöglicht und CO2-Emissionen gesenkt. (szr)

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