Busverkehr

Belästigungsvorfall im Bus: Chauffeur holte Polizei zur Hilfe

Der Chauffeur bemerkte, dass der Fahrgast längere Zeit im Bus blieb.(Archiv)

Der Chauffeur bemerkte, dass der Fahrgast längere Zeit im Bus blieb.(Archiv)

Ein Mann hat am Dienstag um die Mittagszeit auf der BSU-Strecke Zuchwil-Rüttenen mehrere Fahrgäste belästigt. Er reagierte nicht auf die Aufforderung den Bus zu verlassen. Der Chauffeur des Linienbusses holte sich schliesslich die Polizei zur Hilfe.

Am Dienstag gegen 11.30 Uhr betrat ein Mann mit afrikanischer Abstammung den BSU-Linienbus Nummer 4 zwischen Zuchwil und Rüttenen, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilte. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen dürfte sich der Mann über einige Stunden im Bus aufgehalten und während der Fahrt mehrere Personen belästigt haben. Insbesondere setzte er sich neben eine Frau und hinderte diese am Verlassen des Busses. Die Polizei geht davon aus, dass noch weitere, vorwiegend weibliche Personen, belästigt worden sind. 

Am Donnerstag nahm die BSU Stellung zum Vorfall. Dem betroffenen BSU-Chauffeur sei nach einer bestimmten Zeit aufgefallen, dass der Mann im Bus verweilt und nicht aussteigt. Laut BSU ist dies nichts Ungewöhnliches, da es einige Fahrgäste gibt, die gerne «Runden drehen» im Bus. Der Chauffeur habe aber ab diesem Moment den Mann im Auge behalten. 

«Danach ist ihm aufgefallen, dass sich der Fahrgast merkwürdig verhält», teilt die BSU mit. Daraufhin habe der Chauffeur den Mann zweimal deutlich aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen – dieser habe sich der Anweisung jedoch widersetzt.

Da der Funk eine kurzzeitige Störung hatte, habe der Fahrer daraufhin einem vorbeifahrenden Polizeifahrzeug signalisiert, dass er Hilfe brauche. So konnte die Polizei den Mann aus dem Bus begleiten. (az)

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