Horrorstück
Beat Schlatter outet stalkende Journalistin in seinem neuen Stück

Die Solothurner Journalistin, die Promis wie Karl Dall und Udo Jürgens gestalkt hat, bekommt einen Auftritt im neuen Bühnenstück von Beat Schlatter - zumindest ihr Name. Er selbst wurde von ihr belästigt und findet, dass sie dafür prädestiniert sei.

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Beat Schlatter spielt im Horrorstück «Rosemarie» einen erfolgreichen Schriftsteller. (Archiv)

Beat Schlatter spielt im Horrorstück «Rosemarie» einen erfolgreichen Schriftsteller. (Archiv)

Keystone

Schlüpfrige SMS und nächtliche Sex-Anrufe bekam der heute 53-jährige Schauspieler Beat Schlatter vor knapp zehn Jahren von der Solothurner Journalistin. Diese hat besonders im letzten Herbst zu reden geben, als sie Karl Dall Vergewaltigung vorwarf.

Schlatter hat das Geschehene bis heute nicht vergessen - und hat einen speziellen Weg gefunden, dies zu verarbeiten: Er benennt die fiktive Übeltäterin in seinem neuen Stück «Rosemarie» nach der Journalistin.

Das Mundartstück «Rosemarie» feiert im Juli in Zürich Premiere. Es basiert auf dem Horrorroman «Misery» von Stephen King. Die Story: Ein erfolgreicher Schauspieler wird nach einem Unfall von seinem grössten Fan - einer Krankenschwester - gerettet und in einem abgelegenen Haus gepflegt. Es stellt sich jedoch heraus, dass sie eine Psychopathin ist, die sogar versucht, den Schriftsteller umzubringen.

«Diese Frau ist auf erschreckende Art schizophren», sagt Schlatter gegenüber dem «Sonntagsblick». Deshalb sei die Stalkerin auch «prädestiniert, in meinem Horrorstück beim Namen genannt zu werden». (ldu)