Pensionskasse
Beat Kächs Partei reicht Interpellation zur Lohn-Affäre ein

Die FDP will an der kommenden Session eine Interpellation zur Pensionskasse Kanton Solothurn einreichen. Sie stellt neun Fragen, weil «die diversen Vorgänge bei der Pensionskasse in weiten Teilen der Bevölkerung für Unverständnis gesorgt haben».

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Die FDP reicht eine Interpellation zum «Fall Pensionskasse» ein.

Die FDP reicht eine Interpellation zum «Fall Pensionskasse» ein.

Hanspeter Bärtschi

Die FDP stellt mit der Interpellation neun Fragen an die Solothurner Regierung und will vor allem wissen, warum für ein ganzes Jahr verzichtet wurde, die fehlerhaft verrechneten Risikobeiträge bei den Arbeitnehmern zu korrigieren.

«Ich bin gespannt, wer dann Antworten gibt», sagte Beat Käch, Präsident der Verwaltungskommission der Solothurner Pensionskasse, Anfang Woche an einer Medienkonferenz zur umstrittenen Lohnerhöhung für den PK-Direktor. Zu sagen habe in diesem Fall die Politik nämlich nichts. Der FDP-Kantonsrat sagte dies im Hinblick auf mögliche Vorstösse im Parlament. Jetzt prescht ausgerechnet seine Partei vor und reicht eine Interpellation zum «Fall Pensionskasse» ein, wie die FDP-Fraktion gestern mitteilte.

Darin stellt sie der Solothurner Regierung neun Fragen, weil «die diversen Vorgänge bei der Pensionskasse in weiten Teilen der Bevölkerung für Unverständnis gesorgt haben». Insbesondere will die FDP wissen, warum für ein ganzes Jahr verzichtet wurde, die fehlerhaft verrechneten Risikobeiträge bei den Arbeitnehmern zu korrigieren.

Oder ob es nebst der Lohnerhöhung für den PK-Direktor weitere Erhöhungen von Löhnen und Entschädigungen für Funktionäre, zum Beispiel der Verwaltungskommission, gegeben habe. Auf die Antworten der Regierung und ob diese überhaupt die Fragen beantwortet, darf man wahrlich gespannt sein. (FS)

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