Auszeichnung
Bausinn-Award 2020 mit zwei Solothurner Nominierten abgesagt und verschoben

24 Firmen sind für den Bausinn-Award 2020 nominiert. Dieser hätte am 29.Februar verliehen werden sollen. Wegen des Corona-Virus wurde er nun verschoben. Unter den Nominierten sind auch zwei Solothurner dabei.

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Blick auf eine Baustelle. «Gutes Klima unter den Teams auf der Baustelle steigert die Effizienz und senkt die Kosten», schreibt die Bausinn-Award-Organisation.

Blick auf eine Baustelle. «Gutes Klima unter den Teams auf der Baustelle steigert die Effizienz und senkt die Kosten», schreibt die Bausinn-Award-Organisation.

zvg

Am Freitag, 28. Februar 2020 hätten zum dritten Mal in Zürich Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn ausgezeichnet werden sollen. Unter den 24 für den Bausinn-Award nominierten Firmen waren auch zwei Gerüstbau-Unternehmen aus dem Kanton Solothurn: Plan B Event- und Gerüstbau AG aus Selzach und Roth Gerüste AG aus Gerlafingen.

Die 2017 gegründete Firma Plan B Event- und Gerüstbau AG aus Selzach beschäftigt 22 Mitarbeitende im Gerüst- und Eventbau. Das über 60-jährige Unternehmen Roth Gerüste AG beschäftigt in der ganzen Schweiz an 18 Standorten 600 Mitarbeitende, davon 15 Lernende.

Nun hat aber der Bundesrat bekanntlich ab sofort Grossveranstaltungen ab 1000 Personen verboten, dazu haben auch alle Events unter 1000 Teilnehmenden beim Kanton Zürich eine Genehmigung einholen müssen. Dies mussten auch die Veranstalter des Bausinn-Awards tun, heisst es auf der entsprechenden Homepage. «Wir sagen deshalb in Absprache mit Walter Bisig, Präsident von ‹bausinn.ch› den Anlass ab». Und weiter: «Wir verschieben die Prämierung auf ein Datum im Mai.» Dieses werde festgelegt, wenn sich die Lage normalisiert habe.

Bausinn hat sich seit 2015 zum Ziel gesetzt, die Wertschätzung für die Baufachkräfte und Bauberufe weiter zu erhöhen. Die Attraktivität der Bauberufe für den Nachwuchs und um Ideen für die Zukunft der Branche sollen gestärkt werden. Die Baubranche bietet insgesamt 327000 Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz und bildet 25000 Lernende aus. Sie wird auch immer weiblicher – rund 5000 Frauen haben inzwischen eine Lehre in einem der 50 Bauberufe absolviert. «Die Branche hat Jugendlichen mit Macher-Qualitäten auch im Hinblick auf den Klimawandel viel zu bieten», heisst es weiter. (mgt)