Standortmarketing

Baukommission des Kantonsrats informiert sich bei Zürcher Organisation

40 Millionen pro Jahr wird der Kanton durchschnittlich für die Substanzerhaltung der Kantonsstrassen einsetzen.

Der Kanton Solothurn ist seit Jahren Mitglied der Standortmarketings-Organisation des Grossraums Zürich. Die Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission des Kantonsrates liess sich aus erster Hand über die Aktivitäten der Greater Zurich Area informieren – und über den Zustand der Solothurner Kantonsstrassen.

Balz Hösly, Präsident des Verwaltungsrates, und Sonja Wollkopf, CEO, stellten der Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission des Kantonsrates (UMBAWIKO) die Greater Zurich Area (GZA) vor. Sie informierten über deren Ziele und Arbeitsweise vor. Beispielsweise zeigten sie auf, dass im Jahr 2017 mit der Unterstützung der Standortmarketing-Organisation, welche über ein weltweites Netzwerk verfügt, fünf neue ausländische Firmen mit rund 200 Arbeitsplätzen im Kanton Solothurn angesiedelt werden konnten. 

Der Kanton Solothurn ist seit Jahren Mitglied bei der GZA. Zur Standortmarketing-Organisation des Grossraums Zürich gehören neben Solothurn auch die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Uri, Zug und Zürich, die Region Winterthur und die Stadt Zürich sowie Partner aus der Privatwirtschaft und Wissenschaft. Die Mitgliedschaft kostet den Kanton Solothurn 120'000 Franken pro Jahr. Dies schreibt die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung.

Wie steht es um die Solothurner Strassen?

Im Weiteren machte sich die UMBAWIKO nach ihrer eigentlichen Sitzung ein Bild über den Zustand der Solothurner Strassen. Bei einer Aussenbegehung zusammen mit den Verantwortlichen des Amtes für Verkehr und Tiefbau besichtigten die Kommissionsmitglieder in der Stadt Solothurn unter anderem an der Zuchwilerstrasse die Umgestaltung und Belagssanierung, Abschnitt Blaue Post bis Güggelstutz.

Der Kanton Solothurn befindet sich im schweizweiten Vergleich bei den Ausgaben für den Kantonsstrassenunterhalt im Mittelfeld. Gemäss Mehrjahresplanung sollen für die Jahre 2019-2022 durchschnittlich pro Jahr rund 40 Millionen Franken für die Substanzerhaltung der Kantonsstrassen eingesetzt werden. (sks)

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