Wahlen 2017

Bauernsekretär Peter Brügger will in den Regierungsrat

Peter Brügger.

Peter Brügger.

Diese Woche war die Woche der FDP-Regierungsratskandidaten. Fast täglich wurden neue Kandidaturen bekannt. Jetzt wird bekannt: Auch Bauernsekretär Peter Brügger will in den Regierungsrat.

Der 58-Jährige stellt sich der FDP-internen Ausmarchung um die Nachfolge der abtretenden Regierungsrätin Esther Gassler.

Am Donnerstagabend hat die FDP-Ortspartei Langendorf den Liberalen nominiert. «Es ist eine spannende Aufgabe», begründet Brügger die Kandidatur. «Ich denke, dass ich heute über die notwendige Erfahrung verfüge.»

Brügger ist seit 2001 im Kantonsrat und war lange Jahre Präsident der Sozial- und Gesundheitskommission. Er gilt über die Fraktionen hinweg als seriöser Schaffer. Als Präsident der Geschäftsprüfungskommission hat er sich jüngst bei der Aufarbeitung der Steuerdatenaffäre Donnelly einen Namen gemacht.

Brügger tritt mit seiner Kandidatur parteiintern gegen zwei Frauen an: gegen Anita Panzer und Marianne Meister. Beide hatten diese Woche ihre Kandidatur bekannt gegeben – notabene für den Sitz, der seit 1987 den FDP-Frauen Cornelia Füeg, Ruth Gisi und zuletzt Esther Gassler gehörte.

Das Geschlecht sei nur ein Kriterium, sagt Brügger. «Jeder hat Stärken, die für eine Kandidatur sprechen, und Schwächen, die dagegen sprechen.» Dass mit dem Rücktritt von Peter Gomm bei der SP wohl eine Frau antreten werde, habe für seinen «privat getroffenen» Entscheid keine Rolle gespielt. Grundsätzlich, so Brügger, sei es «sehr erfreulich, dass nun FDP-intern eine Ausmarchung stattfindet.» (lfh)

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