Der Umbau des Hotels hielt die Besucher am Wochenende nicht davon ab, den Solothurner Hausberg zu besuchen. Bei sommerlichen Temperaturen tummelte sich am Samstag Jung und Alt auf dem geöffneten Teil der Hotelterrasse. Das vor einer Woche eröffnete Seilbahn-Beizli und der neue «Foodtruck» sorgten für Speis und Trank.

Am Pfingstmontag öffnete das Seilbahn-Beizli erstmals seine Türen. «Auf den letzten Drücker wurden wir mit den Bauarbeiten fertig», sagt Konrad Stuber, Geschäftsführer der Seilbahn Weissenstein. In den letzten Tagen habe das Team noch eine Holztreppe angefertigt, damit man die Terrasse von der Bergstation aus überhaupt betreten konnte.

Die Leitung des Beizlis haben seine Tochter Celine Stuber und der Koch Toni Steinfeldt übernommen. Einen Monat hatten die beiden Zeit, sich um die Einrichtung, das Speiseangebot und überhaupt die ganze Organisation zu kümmern.

Trotz Umbau – die Terrasse war am Samstag gut besucht.

Trotz Umbau – die Terrasse war am Samstag gut besucht.

Gäste zieht es auf die Terrasse

Pünktlich zur Eröffnung war alles bereit. Die ersten Besucher reagierten laut Konrad Stuber sehr positiv auf das im Alphüttenstil eingerichtete Beizli. Bier und Kaffee genossen sie aber dann doch lieber auf der Terrasse. «Der Foodwagen erwies sich als eine gute Idee, bei sommerlichen Temperaturen will schliesslich niemand in einer Beiz hocken», fügt er an. Aber auch Herbst und Winter werden kommen, da brauche es einfach einen gemütlichen Ort zum Drinnensitzen.

Als am Eröffnungsmontag ein Gewitter nahte, seien die ersten Besucher jedenfalls schnell ins Beizli geflüchtet. Trotz gutem Start: einige Änderungen der Speisekarte müsse das Team dennoch vornehmen. «Damit haben wir gerechnet, dass wir nach den ersten Wochen abwägen müssen, was ankommt und was nicht». Flammkuchen und Wanderplatte haben aber einen festen Platz in der Speisekarte.

Warum aber war den Seilbahnbetreibern so wichtig, das Beizli innerhalb eines Monats eröffnen zu können? Schliesslich können sich Besucher auch im Sennhaus unterhalb der Bergstation und im Restaurant Hinterweissenstein verpflegen. «Für uns war klar: Gäste, welche mit der Seilbahn auf den Berg kommen, müssen durchgehend etwas essen und trinken können.»

Immer wenn die Seilbahn fährt, hat deshalb auch das Beizli geöffnet. Das Sennhaus und der Hinterweissenstein haben am Montag, beziehungsweise Montag und Dienstag geschlossen. «Zudem gibt es Gäste, welche nicht mehr gut zu Fuss sind. Es ist einfach besser, wenn man sich direkt auf dem Berg verpflegen kann», fasst Stuber zusammen.

Dieser Meinung scheinen auch die Besucher auf dem Weissenstein zu sein. Die Terrasse war am Samstag jedenfalls – wie zu Kurhauszeiten – gerammelt voll. Am Sonntag war es wetterbedingt vergleichsweise ruhig.