Geschäftsjahr 2015
Baloise Bank SoBa steigert operativen Gewinn um 6,2 Prozent

Die Baloise Bank SoBa weist für 2015 einen operativen Gewinn von 38 Mio. Franken aus, was einem Zuwachs von 6.2% entspricht. Zugleich stieg auch der Erfolg aus dem Zinsgeschäft um 2.1% auf 77,1 Mio. Franken.

Drucken
Teilen
Baloise Bank SoBa steigert den operativen Jahresgewinn auf 38 Millionen Franken.

Baloise Bank SoBa steigert den operativen Jahresgewinn auf 38 Millionen Franken.

Keystone

Die Baloise Bank SoBa erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 38 Mio. Franken (+6.2%). Die Bilanzsumme wuchs im selben Zeitraum auf 7,4 Mrd. (+4.6%) an, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Jürg Ritz freut sich über das positive Resultat. «Das vergangene Jahr stand im Zeichen des Frankenschocks und der Einführung von Negativzinsen», wird der CEO der Baloise Bank SoBa zitiert. Dass die Bank in diesem herausfordernden Umfeld erfolgreich agierte, gründe insbesondere «auf besonnen und zeitnah getroffenen Entscheiden». Dies gelte vor allem für die schnelle Anpassung der Zinsen auf Kontoguthaben sowie auf Hypotheken. «Gleichzeitig haben wir eine Kapitalflusskontrolle eingeführt», so Ritz.

Der Reingewinn ging aufgrund strategischer Sonderrückstellungen auf 20,9 Mio. Franken leicht zurück. «Wir wollen uns noch konsequenter am Kundenverhalten orientieren, die Online-Kanäle ausbauen sowie die Effizienz und Effektivität unserer Abläufe optimieren», so CEO Jürg Ritz.

Die Bank plant den Aufbau einer Abwicklung für Hypotheken im Online-Bereich. Diese soll den direkten Kundenkontakt ergänzen.

Stabiles Kommissionsgeschäft

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft konnte ebenfalls gesteigert werden. Dank der raschen Reaktion auf die neuen Marktbedingungen erhöhte sich der Bruttoerfolg auf 77,1 Mio. Franken, was einem Plus von 2,1% entspricht.

Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb stabil und belief sich auf 19,2 Mio. Franken. Die Baloise Bank SoBa vergütet seit dem 1. Januar 2014 die Vertriebsentschädigungen von Dritten (sogenannte Retrozessionen) vollumfänglich an ihre Kunden. «Zudem ist die Bank bestrebt, Kundeneinlagen auch zukünftig nicht mit Negativzinsen zu belasten», heisst es im Communiqué. (mgt/ldu)