Geschäftsjahr 2013

Baloise Bank SoBa steigert Gewinn trotz rückläufigem Zinsengeschäft

Baloise Bank SoBa will schweizweit weiter ausbauen. «Dieser Ausbau ist wichtiger Bestandteil der strategischen Zusammenarbeit mit den Basler Versicherungen», so die Bank.

Baloise Bank SoBa will schweizweit weiter ausbauen. «Dieser Ausbau ist wichtiger Bestandteil der strategischen Zusammenarbeit mit den Basler Versicherungen», so die Bank.

Die Baloise Bank SoBa hat auch im Geschäftsjahr 2013 mit einem rückläufigen Erfolg im Zinsengeschäft gekämpft. Die Zinsmarge sank, trotzdem stieg der Gewinn.

Die Banktochter des Versicherungskonzerns Bâloise ist im Geschäftsjahr 2013 weiter gewachsen. Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 2,3 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken, wie die Baloise Bank SoBa bekannt gab. Dabei stieg der Bestand an Wohnbau-Hypotheken um 2,6 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken.

Auf der Passivseite nahmen die Kundengelder um 1,8 Prozent auf 5 Milliarden Franken zu. Hier entfiel das grösste Wachstum auf Gelder in Spar- und Anlageform, welche um 7 Prozent auf 3,5 Milliarden Franken stiegen.

Weniger Zinserfolg

Dagegen kämpft die Bank auf der Ertragsseite weiterhin mit einer Magenerosion. Der Erfolg im Zinsgeschäft, dem weitaus wichtigsten Ertragspfeiler, sei aufgrund der reduzierten Zinsmarge um 4,9 Prozent auf 78,6 Millionen Franken gesunken, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich um 13,4 Prozent auf 18,5 Millionen Franken.

Dank «konsequenten Prozess- und Kostenoptimierungsmassnahmen» sei es gelungen, den Geschäftsaufwand zu senken. Dieser nahm um 3,7 Prozent auf 62,7 Millionen Franken ab. Deshalb resultierte mit 39 Millionen Franken ein leicht höherer Bruttogewinn (+0,8 Prozent). Unter dem Strich stieg der Jahresgewinn um 1,6 Prozent auf 22,2 Millionen Franken.

Vermögensverwaltung legt zu

Die Bank SoBa habe die Anzahl der verwalteten Vermögensmandate mit einem Plus von 49 Prozent deutlich zu steigern vermocht, schreibt die Bank weiter.

«Die Stärkung des Anlagegeschäfts trägt deutlich Früchte», wird CEO Jürg Ritz zitiert. Das gemeinsame Geschäftsmodell mit den Basler Versicherungen habe sich auch 2013 ausbezahlt. So seien die durch den Aussendienst der Versicherung generierten Volumen um 7.4 Prozent auf 2,5 Milliarden Franken gestiegen.

Nationale Präsenz

Neben «der starken Position im Kanton Solothurn» baue die Bank ihre Präsenz national weiter aus. Nach dem Aufbau der Standorte Basel, Bern, Lausanne, Luzern und Zürich sei die Bank seit 2013 auch in Aarau mit eigenen Bankberatern vor Ort.

Zudem werde Anfang April 2014 die neue Filiale in Langenthal eröffnet. Der schweizweite Ausbau sei wichtiger Bestandteil der strategischen Zusammenarbeit mit den Basler Versicherungen.

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