Einstimmig hat der Kantonsrat einem Auftrag von Simon Bürki (SP, Biberist) zugestimmt, den die Finanzkommission nur leicht abgeändert hat. Die Änderung der Fiko betrifft einzig den Zeitpunkt der Einführung.

In der ursprünglichen Formulierung sollte die Regierung beauftragt werden, bis 2018 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen.

Da aber 2020 eine neue Steuerapplikation in Betrieb gehen werde, mache es keinen Sinn, die Online-Version noch mittels der alten Applikation zu starten, argumentierten sowohl Finanzkommission als auch Regierung.

Er könne mit dieser kleinen Änderung «gut leben», meinte Bürki. Dies, zumal die Möglichkeit bestehe, dass die neue Applikation etwas früher eingeführt werden kann. Die Ausschreibung für das neue System erfolgt in diesen Wochen.

Je früher desto besser, hiess es auch in den Voten der anderen Fraktionssprecher. Derzeit kann bereits in vielen Kantonen die Steuererklärung auf elektronischem Weg eingereicht werden. «Der elektronischen Steuererklärung gehört die Zukunft», hält auch die Regierung fest.(esf)