Dieses Gericht hat mit Urteil vom 13.Februar 2012 verfügt, dass Syla – er ist Mitglied des Parlamentes in Kosovo – die Schweiz bis Mitte Mai 2012 verlassen müsse. Die vom Migrationsamt veranlasste Löschung und Widerrufung der Niederlassungsbewilligung C seien rechtens, ja sie hätte ihm gar nie erteilt werden dürfen. Dieses Urteil hat Syla nun nach Lausanne weitergezogen.

Zudem wirft das Verwaltungsgericht Syla vor, das «hiesige Sozialsystem über Jahre hinweg in erheblicher Weise ausgenutzt oder gar missbraucht» zu haben (wir berichteten). So hat die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn eine Strafanzeige eingereicht. Darin wird Syla vorgeworfen, zu Unrecht über 400000 Franken an Ergänzungsleistungen bezogen zu haben. Daraufhin eröffnete die Solothurner Staatsanwaltschaft vergangene Woche eine Strafuntersuchung wegen Betrugs. (FS)