Radarstatistik
Auto prescht mit 211 km/h über die Autobahn

Im März 2014 waren im Kanton Solothurn sowohl Schnellfahrer wie auch Polizei fleissig: Zahlreiche Messungen wurden durchgeführt, Tausende Fahrzeuge gingen in die Radarfalle.

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Ein Auto wurde mit 211 km/h gemessen. (Symbolbild)

Ein Auto wurde mit 211 km/h gemessen. (Symbolbild)

Limmattaler Zeitung

Die Kantonspolizei Solothurn hat im März im gesamten Kantonsgebiet 119 mobile Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die Messungen fanden innerorts, ausserorts und auf den Autobahnen statt. Dabei wurden während 336,13 Stunden 132‘024 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 9'543 (7.23 %) zu schnell, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Mit dem semistationären Gerät wurden während 1'053 Stunden 12 Messungen durchgeführt und dabei 884'767 Fahrzeuge gemessen. 8'017 Fahrzeuge haben die erlaubte Geschwindigkeit übertreten. 107 dieser Lenker wurden angezeigt.

Auch mit Lasermessgeräten wurde den Temposündern wieder aufgelauert. Insgesamt wurden 15 Messungen durchgeführt. 447 Übertretungen wurden registriert. Bei 17 Lenkern flatterte eine Anzeige ins Haus.

Absolut an der Spitze der Schnellfahrer im letzten Monat ist ein Auto, welches auf der Autobahn bei erlaubten 120 km/h mit 211 km/h unterwegs war.

Teuer zu stehen dürfte es auch einen Lenker kommen, der auf der Autobahn im Baustellenbereich mit 121 km/h geblitzt wurde.

Doch nicht nur auf der Autobahn wurde wieder das Bleifuss-Syndrom festgestellt: Ein Auto wurde ausserorts mit 147 km/h und eines innerorts (50er-Zone) mit 103 km/h gemessen. (ldu)