Keine Gefahr
«Unbekannte Flüssigkeit» ausgetreten: Polizei gibt nach Chemieunfall am Bahnhof Luterbach-Attisholz Entwarnung

Ein Güterwagen verlor am Sonntagabend am Bahnhof Luterbach-Attisholz eine unbekannte Flüssigkeit. Die Polizei gibt Entwarnung: Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.

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Der Einsatzleiter zur ausgetretenen Flüssigkeit am Bahnhof Luterbach.

BRK News/ArgoviaToday

Am Bahnhof Luterbach-Attisholz kam es am Sonntagabend zu einem Zwischenfall. Kurz vor 20 Uhr erhielt die Alarmzentrale der Kapo Solothurn die Meldung, dass aus einem abgestellten Güterwagen der SBB eine unbekannte Flüssigkeit austritt. Das Leck war von Mitarbeitenden der SBB entdeckt worden.

Aufgrund der unklaren Situation wurde umgehend die Feuerwehr Luterbach und die Chemiewehr Solothurn aufgeboten. Die Feuerwehr der SBB war ebenfalls vor Ort. Da der Wagen mit einer ätzenden Flüssigkeit beladen war, musste abgeklärt werden, ob eine Gefahr für die Umwelt besteht. Sicherheitshalber wurde die Zuchwiler- und Güterstrasse für rund drei Stunden gesperrt.

«Wussten nicht, was da austritt»

«Man wusste am Anfang natürlich nicht, um welchen Stoff es sich handelt, der da austritt und wie viel», erklärt Samuel Brunner, Einsatzleiter der Feuerwehr Luterbach gegenüber BRK News. «In Abklärung mit der Chemiewehr Solothurn konnten wir diverse Messungen machen und es wurde festgestellt, dass der Stoff für die Bevölkerung keine Gefahr darstellt.»

Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.
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Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.
Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.
Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.
Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.
Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.
Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.

Chemieunfall beim Bahnhof Luterbach-Attisholz am Sonntagabend.

BRK News

Wie die Kantonspolizei mitteilte, ergaben die Resultate der Messungen vor Ort, dass es sich um Kondenswasser handelte. «Es bestand nie eine Gefahr für die Bevölkerung», bestätigt Mediensprecher Bruno Gribi. Neben der Feuerwehr und Polizei standen vorsorglich eine Ambulanz des Rettungsdienstes, das Amt für Umwelt und das Feuerwehrinspektorat im Einsatz. (kps)

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