Ergänzungsleistungen
Ausgleichskasse hat Pendenzenberg fast gratis aufgearbeitet

Der einst hohe Pendenzenberg der Solothurner Ausgleichskasse ist aufgearbeitet. Das verursachte keine Mehrkosten für die Steuerzahler.

Merken
Drucken
Teilen
Die Ausgleichskasse musste auch auf eine Aushilfe aus einem anderen Kanton zurückgreifen.

Die Ausgleichskasse musste auch auf eine Aushilfe aus einem anderen Kanton zurückgreifen.

Thomas Ulrich

Monatelang warten mussten Solothurner, die Gesuche um Ergänzungsleistungen stellten. Der Pendenzenberg war bei der zuständigen Ausgleichskasse so hoch, dass sogar der Bund die Solothurner regelmässig zum Rapport antraben liess.

Dank internen Massnahmen und aufgrund der Hilfe von Ausgleichskassen aus anderen Kantonen läuft das Geschäft seit Juni 2016 wieder geregelt. Jetzt ist klar: Immerhin kostete die Aufarbeitung den Steuerzahler nichts. «Die Aushilfe unter den Ausgleichskassen erfolgt in der Regel ohne Kostenverrechnung im Rahmen der gegenseitigen Unterstützung», erklärt Peter Studer, Departementssekretär im zuständigen Volkswirtschaftsdepartement von Regierungsrätin Esther Gassler.

«Im vorliegenden Falle wurde lediglich für eine Aushilfe aus einem Kanton ein kleiner Entschädigungsbetrag ausbezahlt.» Die intern zusätzlich geleisteten Überstunden seien inzwischen «vollständig durch Kompensation abgebaut» worden. Die damals neu bewilligten Stellen entsprächen der «mengenmässigen Zunahme der eingereichten Gesuche in dieser Zeit». (lfh)