Wiedereingliederung in der Holzbranche
Aus Stiftung Schreinerschule wird Stiftung WQ Solothurn

Die Stiftung Schreinerschule benennt sich um in Stiftung WQ Solothurn. Das Angebot richtet sich neu nicht mehr nur an Schreinerfachleute, sondern auch an Berufsleute der Holzbaubranche.

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Die Stiftung Schreinerschule hat sich umbenannt in die Stiftung WQ Solothurn.

Die Stiftung Schreinerschule hat sich umbenannt in die Stiftung WQ Solothurn.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Jahr für Jahr verliert die Holzbranche viele Fachkräfte mit noch mehr Fachwissen, unter anderem durch Unfall oder Krankheit. Die Stiftung Schreinerschule Solothurn setzt sich seit über zwanzig Jahren erfolgreich dafür ein, dass Fachleute aus der Holzbranche, die ihren Beruf unfall- oder krankheitsbedingt aufgeben müssen, ihrer angestammten Branche in einer neuen Funktion erhalten bleiben.

An diesem Ziel hält die Stiftung auch künftig fest, neu aber unter dem Namen Stiftung WQ Solothurn. «WQ» steht für Wiederqualifizierung in der Holzbranche und ist gleichzeitig Programm.

Richtete sich das Umschulungsangebot ursprünglich gezielt an Schreinerfachleute, werde «das Angebot der branchennahen Wiederqualifizierung heute zunehmend auch von Berufsleuten aus der Holzbaubranche und weiteren holznahen Berufen genutzt», heisst es in einer Mitteilung.

Die Stiftung entspreche dieser Nachfrage mit Ergänzung und Anpassung ihres Angebotes sowie einem neuen und branchenneutralen Namen.

Das bisher schweizweit einzigartige Wiederqualifizierungskonzept der Stiftung WQ Solothurn wird als ein «Erfolgsmodell» bezeichnet: «Dafür steht eine Vermittlungsquote von über 90 Prozent. Das heisst, der Holzbranche bleiben wertvolle Fachkräfte in einer neuen Funktion erhalten und den Berufsleuten ein Leben als IV-Fall erspart. Und dies entlastet wiederum die Sozialversicherung.»

Stiftungsrat breit abgestützt

Ebenfalls neu formiert und breit abgestützt wurde der Stiftungsrat. Diesem gehören an: Andreas Gasche (Präsident), Peter Jakob (Vizepräsident), Brigit Wyss, Thomas Ryffel, Kilian Bärtschi, Christoph Späti sowie Hans-Peter Pfyl. Zusammen mit dem Team um Schulleiter Peter Hofmann sieht sich die Stiftung WQ Solothurn gut gerüstet, ihre Bemühungen zugunsten der von ihr betreuten Menschen fortzusetzen. (mgt)

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