Der Schnee überraschte am Donnerstagmorgen so machen Velo- und Autofahrer. Während die einen ihr Zweirad zu Hause stehen liessen, wagten sich andere ins Schneegestöber. 

Die Autolenker kamen mancherorts auf den schneebedeckten Strassen ins Schleudern. Insgesamt ereigneten sich im Kanton rund 12 Unfälle.

Die Hälfte davon hätte sich auf der Autobahn ereignet, heisst es von seiten der Kantonspolizei Solothurn. Mehrheitlich habe es sich um Selbstunfälle oder Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen gehandelt. In Egerkingen und Lostorf kollidierten je ein Auto mit einem Linienbus.

Schneebedeckte Strassen in Olten

Schneebedeckt und rutschig: Die Strassenverhältnisse in der Region waren teils prekär.

Bei sämtlichen Verkehrsunfällen blieb es bei Sachschäden, verletzt wurde gemäss derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Die Kantonspolizei hatte am Morgen per Twitter zur Vorsicht gemahnt.

«Auf den Strassen ist weiterhin Vorsicht geboten», schreibt die Polizei in einer Medienmitteilung. Angepasste Geschwindigkeit, vorausschauendes Fahren, genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und das Unterlassen von brüsken Lenk- und Bremsbewegungen würden die Gefahr von Verkehrsunfällen minimieren.  

Am Morgen staute es auf der Baselstrasse in Solothurn.

Am Morgen staute es auf der Baselstrasse in Solothurn.

Wer mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs war (oder ist), musste Verspätungen in Kauf nehmen. 

Probleme gab es auf der RBS-Strecke. Die Bahnstrecke Worblaufen-Bern war von 8.30 Uhr  bis zirka 13 Uhr wegen einer Fahrleitungsstörung unterbrochen. Es verkehrten Bahnersatz-Busse. «Wegen den schlechten Strassenverhältnissen und Staus dauert die Fahrt zwischen Worblaufen und Bern deutlich länger als gewohnt», teilte das Unternehmen am Morgen mit. Weil die Situation auf den Strassen nach wie vor schwierig ist, muss auf den Buslinien des RBS weiterhin mit Verspätungen gerechnet werden. (ldu)

Aktuelle Polizeibilder: