Der von der Sportfachstelle des Kantons Solothurn organisierte Lehrgang stand unter der bewährten Leitung von Daniel Sutter (Fraubrunnen), der durch die Klassenlehrer Sarah Ambord (Willisau), Raffael Kamber (Oensingen), Yves Aeschbacher (Nennigkofen) und Peter von Roll (Solothurn) unterstützt wurde. Das Expertenteam verstand es ausgezeichnet, den Bedürfnissen der ambitionierten Skifahrern und Snowboardern gerecht zu werden.

Die Kandidatinnen und Kandidaten mit den Jahrgängen 1984 bis 2000 kamen aus zehn verschiedenen Kantonen und das Spektrum der Berufe war sehr breit, waren doch vom Geologen, Automatiker, Medizinstudenten, Industriekletterer bis zum PH-Absolventen und viele andere dabei. «Der Austausch von Informationen und unterschiedlichen Erfahrungen machte es spannend und interessant zugleich», wusste Kursleiter Daniel Sutter zu erzählen.

Während der ersten 1 1/2 Tage übernahmen die Klassenlehrer den Lead und legten den Fokus exemplarisch auf Technik und Ausführungen. Sowohl in der Theorie wie in der Praxis kamen das Sportmotorische -, das Methodische und das Pädagogische Konzept im Schneesport zur Anwendung.

Zu zweit bereiteten anschliessend die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer verschiedene Prüfungslektionen vor, welche sie in Einbezug ihrer Ski- oder Snowboard-Gruppe durchführten. Grossen Wert wurde danach auf konstruktive Feedbacks gelegt. Dabei waren neben der Klassenlehrperson sämtliche Schneesportler in der jeweiligen Gruppe involviert, die ihr Augenmerk auf ganz bestimmte Merkmale richteten.

«Schnee als Element verschiedenartig erleben», so lautete die Zielsetzung für einen fünfteiligen Wettbewerb, den sich Kursleiter Daniel Sutter ausgedacht hatte und der die ganze Woche dauerte. Der ideenreiche Wettkampf, ausgetragen in verschiedenen Sozialformen, beinhaltete folgende Disziplinen: ein Olympia-Quiz lösen, Walzerpirouetten mit den Ski oder dem Snowboard drehen, Schneebälle machen, mit dem Fatbike einen Parcours auf Schnee bewältigen und das Absolvieren einer Nacht-Schneeschuh-Tour. Die J+S-Leitenden hatten nicht nur riesigen Spass daran, sondern sie erhielten in diesem täglichen Challenge auch Anregungen, wie ein Schneesportlager vielseitig und interessant gestaltet werden kann.

Bei optimalen Bedingungen und einer tollen Ambiance haben alle 30 J+S-Leitenden die Anforderungen im Modul Methodik Allround erfüllt. Einige von ihnen haben Ambitionen, mit dem zweiteiligen Modul Technik Allround die nächsthöhere J+S-Weiterbildungsstufe zu bestehen. (dy)