Solothurner Regierung
Auch zukünftig soll es Bundesgeld für Krippenplätze geben

Der Bund soll seine Anstossfinanzierung von familienergänzenden Kinderbetreuungsplätzen über den 31. Januar 2015 hinaus verlängern. Mithilfe der Finanzierung habe man die Zahl solcher Angebote erhöhen können, schreibt die Regierung.

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Sollte das Programm 2015 auslaufen, würde der Ausbau von Betreuungsangeboten zum Stillstand kommen.

Sollte das Programm 2015 auslaufen, würde der Ausbau von Betreuungsangeboten zum Stillstand kommen.

Keystone

Die Regierung hat am Dienstag Botschaft und Entwurf zu einer entsprechenden Standesinitiative an den Kantonsrat verabschiedet. Eine solche Standesinitiative gefordert hatte SP-Kantonsrätin Anna Rüefli (Solothurn) mittels eines parlamentarischen Auftrags. Diesen hat das Parlament - ganz im Sinn der Regierung - im vergangenen Juni für erheblich erklärt.

Die Anstossfinanzierung des Bundes habe sich als wirkungsvolle Massnahme erwiesen, um die Zahl der familien- und schulergänzenden Angebote zu erhöhen, schreibt die Regierung in ihrer Botschaft. Seit 2003 bis Ende September 2013 seien allein im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung im Vorschulbereich mit der Hilfe von Bundesgeldern 356 neue Plätze geschaffen worden.

«Durch die Anstossfinanzierung ist es vergleichsweise gut gelungen, die schwierige Starphase mit den oft zu tiefen Belegungszahlen zu überwinden», heisst es weiter. Für den Fall, dass das Impulsprogramm des Bundes Anfang 2015 ausläuft, drohe dem weiteren Ausbau von Betreuungsangeboten der Stillstand. (esf)