Corona-Infoline

Auch die Kantonspolizei war von der Telefon-Störung betroffen

Kapo SO wegen überlasteter Impf-Hotline nur schwer erreichbar

Kapo SO wegen überlasteter Impf-Hotline nur schwer erreichbar

Kaum wurde am Montag die Impf-Hotline im Kanton Solothurn aufgeschaltet, ist sie bereits wieder zusammengebrochen. Denn gegen 10'000 Personen wollten gleichzeitig einen Termin bekommen. Ausserdem kam es auch bei der Polizei zu Störungen, weil die Hotline mit der Verwaltung zusammenhängt.

Die überlastete Infoline des Kantons Solothurn führte zu einer Störung im gesamten Netz der Verwaltung. Davon war auch die Kantonspolizei betroffen.

Wegen technischer Probleme war die Impf-Hotline des Kantons am Mittwoch offline. Zu viele Menschen gleichzeitig hatten versucht, einen Impftermin zu vereinbaren. Zeitweise funktionierten die Telefone in der ganzen Kantonsverwaltung nicht mehr.

Betroffen war auch die Kantonspolizei. Diese war nur zeitweise erreichbar. Es sei ganz unterschiedlich gewesen mit den Störungen, erklärt Mediensprecher Bruno Gribi gegenüber TeleM1. «Teilweise hat man Polizeiposten erreicht, teilweise aber auch nicht. Und intern funktionierten einige Nummern auch nicht.» Das Wichtigste sei aber gewesen, dass der Notruf stets funktionierte.

«Es ist sehr ärgerlich»

Der Kanton bedauert die technische Störung. «Es ist sehr ärgerlich, dass einerseits die Verwaltung nicht erreichbar war und andererseits sich die Leute nicht für Impfungen anmelden konnten», so Andrea Affolter, Sprecherin der Solothurner Regierung. «Wir sind froh, dass die allermeisten einen Haufen Geduld bewiesen haben.»

Am Mittwoch war die Infoline offline, damit sie neu aufgestellt werden konnte. «Wir sind dran, die Infoline so aufzubauen, damit sie unabhängig vom kantonalen Netz funktioniert», so Affolter. So soll wieder ein reibungsloser Ablauf auf beiden Seiten möglich sein.

Am Donnerstagmorgen ab 8.00 Uhr sollte die Leitung wieder offen sein, bis 20.00 können Termine vereinbart werden – wobei es bis Ende Woche keine freien Zeitfenster mehr gibt. Dafür wurden laut der Verwaltung zwei zusätzliche Linien für die Hotline in Betrieb genommen. Online informiert der Kanton laufend über die Hotline: corona.so.ch. (szr)

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