Es war eine Wanderung über die Kantonsgrenze hinweg, eine Route mit atemberaubenden Ausblicken: Auf der 13. Etappe marschierten 54 Leserwanderer vom solothurnischen Egerkingen nach Langenbruck im Baselbiet. Auch in Sachen Höhenmeter (807 Meter rauf, 533 Meter runter) und Temperatur (32 Grad heiss!) hatte die Wanderung einiges zu bieten.

Eindrücke vom Leserwandern vom 20. Juli 2016: Von Egerkingen nach Langenbruck

Eindrücke vom Leserwandern vom 20. Juli 2016

Die Teilnehmer wurden von Werner Studer geführt. Der Oberbuchsiter ist unter anderem langjähriger Wanderführer bei Pro Senectute, der Senioren-Organisation. Wer darum Schneckentempo erwartete, hatte sich jedoch arg getäuscht: Der Wandertross war einmal mehr flotten Schrittes unterwegs – und stellte damit junge Gockel in den Schatten.

Werner Studer erklärt, wie der Buchs ins Gäu kam

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Wenn schon, denn schon: Das dachte sich der Solothurner Stadtpräsident und Nationalrat Kurt Fluri. Wie schon im vergangenen Jahr, als er von Moutier nach Gänsbrunnen wanderte, wählte der Freisinnige eine der anspruchsvollsten Leserwanderungen. Das müsse sein, sagte Fluri: «Ich habe leider nicht mehr so viel Zeit, um wandern zu gehen. Aber habe ich mal Zeit, dann will ich schon eine richtige Route in Angriff nehmen.» Und das genoss er offensichtlich auch gemeinsam mit Ehefrau Denise. Die ersten Meter wanderten die beiden nämlich einträchtig Hand in Hand.

Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri zum Wandern

Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri zum Wandern

Hitze war das Thema. Allerdings liess sich im Gespräch zweier Zeitungswanderer auch wieder etwas lernen. Meinte doch der eine zum anderen: «Heiss ist es erst, wenn ich mir die Hand verbrenne.» So weit kam es dann doch nicht.

Was ist immer auf einer Wanderung dabei? Leserwanderer zeigen ihre Must Haves

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Die Basler Grossrätin Sarah Wyss blieb zwar der Wanderung fern, und die Ecke des Baselbiets, durch die die Route führte, könnte nicht weiter von der Stadt Basel entfernt sein. Und doch hatte der Wandertag etwas Baslerisches. Erstens war überraschenderweise doch noch ein Basler Grossrat dabei, nämlich Jörg Vitelli. Und zweitens durften die paar mitwandernden Basler entdecken, woher einige Strassennamen ihrer Stadt stammen. Der Tross kam nämlich an der Bechburg und den diversen Falkenstein-Burgen vorbei. (sva/rm/mec)

Claudia Müller vom Hof Gwidem erklärt, was es mit den Ökoflächen auf sich hat

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