Es sei unverzichtbar, dass diejenigen Asylbewerber, die längerfristig in der Schweiz bleiben, möglichst rasch Anschluss an die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt finden, schreibt die Regierung in ihren gleichlautenden Antworten auf die beiden parlamentarischen Vorstösse.

Anderenfalls drohe eine lange Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Dies müsse vor allem bei den vielen jugendlichen Asylsuchenden vermieden werden, heisst es in der am Dienstag veröffentlichten Antworten.

Die Regierung will deshalb alle unnötigen Hürden abbauen, die den Zugang zum Arbeitsmarkt behindern, sei dies auf Ebene Bund oder Kanton. Ebenso wichtig ist laut Meinung der Regierung, dass alle Beteiligten, die etwas zur Arbeitsintegration beitragen können, eingebunden werden.

Das dafür verantwortliche kantonale Amt für soziale Sicherheit nahm bereits Vorarbeiten für ein umfassendes Konzept auf.