Solothurn
Ascom plant in Solothurn den Abbau von 25 Stellen

Der Telekomausrüster Ascom plant in Solothurn den Abbau von 25 Stellen. Das ist gut die Hälfte der Arbeitsplätze bei der Division Network Testing am Standort. Solothurn bleibt aber Hub-Standort für die Division «Systems and Solutions».

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Weitere Restrukturierung: Ascom (Archiv)

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Keystone

Der Stellenabbau geschehe im Rahmen des Reorganisationsprogramms, das die kleinere Unternehmenssparte Network Testing wieder auf Profitabilität trimmen soll. Die Aktivitäten in Solothurn würden auf Verkauf, Service und Kundendienst für die Symphony-Software fokussiert.

Die Zulieferkette sowie Finanzen und Verwaltung würden in Kuala Lumpur angesiedelt. Endmontage und Tests für einen grossen Auftrag in den USA würden in der Nähe des Kunden in Kalifornien vorgenommen, teilte Ascom weiter mit.

Die Abbaumassnahmen sollen mit Personalvertretern diskutiert und kein endgültiger Entscheid vor Januar 2013 getroffen werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Ascom will mit der Reorganisation und Straffung wie bereits angekündigt 20 Mio. Fr. Kosten einsparen. Der volle Effekt der Massnahmen soll 2013 eintreten.

Gewerkschaft Syna kritisiert

In einer Mitteilung vom Dienstagabend kritisierte die Gewerkschaft Syna, dass dies ein Abschied in Raten vom Werkplatz Schweiz sei. Bereits im April habe Ascom über den Abbau von 21 Stellen bei Ascom Network Testing in Solothurn orientiert. Derzeit würden noch 45 Beschäftigte dort arbeiten und von diesem würden nun weitere 33 ihre Stelle verlieren, schreibt Syna.

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