Arbeitsmarkt
Arbeitslosigkeit im Kanton fällt auf 11-Monate-Tief

Im Kanton Solothurn entspannt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Im Juni ist die Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit Juli 2011 gesunken.

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Ein Mann sucht im Internet nach einem Job

Ein Mann sucht im Internet nach einem Job

Keystone

3177 Männer und Frauen waren Ende Juni bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos registriert. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einem Rückgang um 54 Personen. Die Arbeitslosenquote sank von 2,3 auf 2,2 Prozent, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit mitteilt. Landesweit lag die Quote bei 2,7 Prozent. Erstmals wurden die Quoten basierend auf der höheren Zahl der Erwerbspersonen nach der Volkszählung 2010 (bisher 2000) berechnet. Basierend auf den alten Zahlen wäre im Solothurnischen die Quote von 2,4 auf 2,3 Prozent gesunken. Die Zahl der Stellensuchenden verringerte sich um 45 auf 5299.

Wie im Vormonat hat sich die Situation in der industrielastigen Region Grenchen erneut verbessert. Die Stellensuchendenquote fiel von 4,6 auf 4,5 Prozent zurück. Am stärksten fiel die Quote im Thal, und zwar von 3,5 auf 3,3 Prozent. Einzig in der Region Olten ist die Zahl der Stellensuchenden gestiegen (4 Prozent).

Leichte Zunahme bei den Jungen

Die Aufschlüsselung nach Altersklassen zeigt, dass die Zahl der unter 20-jährigen Stellensuchenden leicht gestiegen ist, und zwar um 8 auf 252 Personen. Dagegen hat sich die Zahl der 20- bis 24-jährigen Stellensuchenden deutlich auf 595 zurückgebildet, und die Quote sank von 4,7 auf 4,5 Prozent. Selbst bei den über 60-Jährigen hat sich die Lage verbessert. Die Quote reduzierte sich von 3,7 auf 3,6 Prozent.

Weiter «normalisiert» hat sich die Entwicklung bei den Aussteuerungen. Während in den ersten drei Monaten 2012 durchschnittlich je 84 Arbeitslose ihren Anspruch auf Arbeitslosengelder verloren haben, waren es im April (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) deren 68. (FS)