Kanton Solothurn
Arbeitslosenquote stieg im November auf 2,9 Prozent

Im November 2015 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 254 auf 4'107 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,7% auf 2,9%

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Die Arbeitslosenquote im Kanton ist gestiegen. (Symbolbild)

Die Arbeitslosenquote im Kanton ist gestiegen. (Symbolbild)

Keystone

Der starke Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist einerseits auf saisonale Effekte zurückzuführen. «Er widerspiegelt aber auch die schlechte konjunkturelle Entwicklung der Schweiz», heisst es in der Mitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit.

Region Grenchen am stärksten betroffen

Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn stieg von 4,1% auf 4,4%. Die Region zählte Ende November 2'267 Stellensuchende, 123 Personen mehr als im Vormonat.

Der grösste Anstieg wird in der Region Grenchen verzeichnet. Hier stieg die Quote von 5,7% auf 6,3%. Dies war eine Zunahme von 72 Personen auf 786 Stellensuchende.

Die Quote im Schwarzbubenland nahm von 3,5% auf 3,8% zu (+ 50 Stellensuchende). Mit 133 Personen mehr schloss die Region Olten den Monat November ab. Die Quote stieg von 4,7% auf 4,9%. In der Region Thal erhöhte sich die Quote ebenfalls (auf 3,9%).

Alle Regionen lagen bei den Arbeitslosen- und Stellensuchendenzahlen teilweise deutlich über den Werten des Vorjahresmonats. Die Zahl der Stellensuchenden lag bei 6'675 und war damit um 390 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,4% auf 4,6%.

Vor allem 25- bis 29-jährige suchen eine Stelle

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden sank um zwei Personen auf 335 Personen, womit die Quote bei 4,2% stagnierte. Die Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen zählte 30 Stellensuchende mehr. Die Quote der 25- bis 29-jährigen stieg von 6,4% auf 6,6%. Hier waren es 33 Stellensuchende mehr.

Jene der 30- bis 39-jährigen nahm von 5,1% auf 5,6% zu. Dies bei 133 Stellensuchenden mehr. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen stieg von 3,2% auf 3,5% und zählte 114 Personen mehr. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen erhöhte sich die Quote von 4,1% auf 4,3%. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden nahm dabei um 66 Personen zu.

In der Gruppe der über 60-jährigen waren 16 Stellensuchende mehr und die Quote stieg von 4,2% auf 4,3%. (sks)