Drogenhandel

Anklage gegen professionellen Solothurner Drogendealer steht

Rund 7,2 kg Heroingemisch soll der angeklagte Italiener im Zentrum von Winznau an einen Albaner verkauft haben, der am 23. Mai 2012 verhaftet und im Juli 2013 verurteilt wurde. Nach dieser Verhaftung fand die Polizei an drei Orten in Winznau Lager mit Heroingemisch, das grösste davon im «Frohsinn».

Rund 7,2 kg Heroingemisch soll der angeklagte Italiener im Zentrum von Winznau an einen Albaner verkauft haben, der am 23. Mai 2012 verhaftet und im Juli 2013 verurteilt wurde. Nach dieser Verhaftung fand die Polizei an drei Orten in Winznau Lager mit Heroingemisch, das grösste davon im «Frohsinn».

Einem 33-jährigen italienischen Drogendealer, der im Kanton Solothurn und in Deutschland Heroin und Streckmittel für die Herstellung von 15 Kilo Heroingemisch verkauft hatte, wird der Prozess gemacht.

Die Solothurner Staatsanwaltschaft wirft dem Mann gewerbsmässigen Drogenhandel vor. Nach einer koordinierten Aktion mit den zuständigen deutschen Behörden war der Mann im Mai 2012 in Winznau SO festgenommen worden. Bei ihm wurden mehrere Kilogramm Streckmittel und einige tausend Franken Bargeld sichergestellt. Er befindet sich seither in Haft und streitet die Taten ab.

Gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft vom Dienstag hat der Mann zwischen Januar und Mai 2012 in Gerlafingen und Winznau Heroin und Streckmittel für die Herstellung von mindestens 15 Kilogramm Heroingemisch verkauft. Aufgrund der grossen Menge geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Beschuldigte gewerbsmässig mit Drogen gehandelt hatte.

Einer der Abnehmer des Heroins, ein 28-jähriger Albaner aus dem süddeutschen Raum, wurde im Juli 2013 vom Landgericht Freiburg im Breisgau zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt.

Einen Teil des Heroins liess der Angeklagte durch einen 26-jährigen Albaner in Winznau an Süchtige verkaufen. Dieser wurde im Juli 2013 vom Amtsgericht Olten-Gösgen zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt.

Der Termin der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen steht noch nicht fest. Die Anträge der Staatsanwaltschaft werden erst während der Verhandlung bekanntgegeben. (sda)

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