Angekündigte Schliessung

Angestellte von Galderma Spirig fordern einen «runden Tisch»

Eine Mitarbeiterin der Firma Spirig in Egerkingen. (Archiv)

Eine Mitarbeiterin der Firma Spirig in Egerkingen. (Archiv)

Am Montagabend fand die erste Betriebsversammlung der Galderma Spirig-Belegschaft statt. Diese will den Kahlschlag nicht einfach so hinnehmen.

«Die geplante Schliessung der Produktion beim Daylong-Hersteller Galderma Spirig in Egerkingen ist unhaltbar.» Dies schreibt die Gewerkschaft Unia in einer Mitteilung. Am Montagabend fand eine erste Betriebsversammlung statt. «Die Belegschaft will den Kahlschlag bei der Solothurner Traditionsfirma nicht widerstandslos hinnehmen. Die Angestellten mandatierten die Unia, ihre Interessen wahrzunehmen.»

Vom Nestlé-Management wird ein seriöses Konsultationsverfahren erwartet. «Es ist zentral, dass die Angestelltenvertretung alle betriebswirtschaftlichen und zweckdienlichen Informationen erhält, damit mit der Belegschaft fundierte Lösungsvorschläge erarbeitet werden können, um das Werk in Egerkingen und die Arbeitsplätze zu retten.

Die «Solothurner Politik» wird aufgerufen, «einen runden Tisch mit allen Beteiligten und Betroffenen einzuberufen» und «alle geeigneten Massnahmen zur Sicherung des Produktionsstandortes und der Arbeitsplätze in Egerkingen zu ergreifen». (szr)

Die Produktion der Galderma Spirig AG in Egerkingen wird geschlossen. Jonas Motschi, Chef Amt für Wirtschaft und Arbeit: «Die Firma Spirig war ein Leuchtturm in der Solothurner Wirtschaft.».

Die Produktion der Galderma Spirig AG in Egerkingen wird geschlossen. Jonas Motschi, Chef Amt für Wirtschaft und Arbeit: «Die Firma Spirig war ein Leuchtturm in der Solothurner Wirtschaft.».

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