Die gute Verankerung des Spitals im Schwarzbubenland sowie die zahlenmässig erfreulichen Ergebnisse würden bestätigen, dass die soH mit der Weiterführung des Spitals Dornach den richtigen Entscheid getroffen habe, heisst es in einer Mitteilung der Solothurner Spitäler AG (soH).

Jetzt will die soH einen Schritt weiter machen. Das Angebotsprofil soll geschärft werden und in Zukunft auf vier Säulen beruhen.

Neben der Grundversorgung in der Inneren Medizin und in der Chirurgie wird die soH zusätzlich zwei bis drei Angebotsschwerpunkte bilden, für welche das
Spital Dornach über die geeignete Infrastruktur verfügt.

Die Notfallversorgung soll unter anderem durch infrastrukturelle Verbesserungen optimiert werden. Die seit einem Jahr bestehende Zusammenarbeit mit der Orthoklinik Dornach wird fortgesetzt.

«Die Profilschärfung in Dornach entspricht der in den strategischen Zielsetzungen des Gesamtunternehmens formulierten Absicht, das Leistungsangebot gezielt und bedarfsgerecht an allen Standorten weiterzuentwickeln», schreibt die soH. Die zusätzliche medizinische Schwerpunktbildung sei eingebettet in das gesamtmedizinische Leistungsangebot der soH.

Baulich erweitern

Die wachsenden Fallzahlen und die Weiterentwicklung des Leistungsspektrums verlangen bauliche Massnahmen. Notwendige Erweiterungen sollen ausserhalb des bestehenden Spitalgebäudes realisiert werden. Dadurch werde gewährleistet, dass Patienten und Mitarbeitende während der Bauarbeiten einer minimalen Belastung ausgesetzt seien.

Geplant sind ein Anbau für eine Erweiterung der Radiologie sowie zusätzlicher Raum für bestehende und geplante Behandlungsangebote.

In einem ersten Schritt sollen die Diagnosemöglichkeiten in der Radiologie durch die Anschaffung eines MR-Geräts (Magnetresonanztomographie) verbessert werden. Zurzeit bietet das soH-Institut für Medizinische Radiologie am Standort Dornach CT-, Ultraschall- und konventionelle Untersuchungstechniken an. Es ist geplant, das MR-Gerät Anfang 2015 in Betrieb zu nehmen.