Trockenheit

An diesen Bundesfeiern im Kanton Solothurn gibt es kein Feuerwerk

Fast im ganzen Kanton bleiben die Raketen unangezündet.

Fast im ganzen Kanton bleiben die Raketen unangezündet.

Nach dem vom Kanton verfügten Verbot von privatem Feuerwerk am Bundesfeiertag haben die meisten Organisatoren der grösseren Feuerwerke abgesagt. Hier eine Übersicht.

Der Kanton verfügte am Montag ein Verbot von privatem Feuerwerk. An den offiziellen Bundesfeiern sollten die Feuerwerke, die eine Bewilligung erhalten haben, ihre Raketen in den Himmel schiessen dürfen. Entsprechende Sicherheitsvorkerungen seien zu treffen. Es wurde also den Organisatoren überlassen, das Feuerwerk zu zünden, oder nicht.

Am Montag und Dienstag fielen diese Entscheide:

Diese Feuerwerke sind abgesagt: 

Solothurn: Am Montagnachmittag teilte die Stadt Solothurn mit, dass sie aufgrund der anhaltenden Trockenheit auf das Feuerwerk beim Soldatendenkmal verzichtet.

Bettlach: «Trotz bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen bleibt ein Restrisiko anhand der aktuellen Wetterlage bestehen», schreibt Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut. «Obwohl sämtliche amtlichen Bewilligungen vorliegen und alle Auflagen erfüllt würden, verzichtet der Verein Freunde des Feuerwerks Bettlach aus Vernunfts- und Verantwortungsgründen auf das diesjährige Feuerwerk. Der Verein dankt all jenen, die ihn in irgend einer Form unterstützt haben und dankt für das Verständnis. Sicherheit hat oberste Priorität.»

Bleichenberg: In der Printausgabe vom Dienstag haben wir noch geschrieben, das Feuerwerk auf dem Bleichenberg würde stattfinden. Die Absage erreichte uns erst nach Redaktionsschluss. Folgendes gilt: Am Montagabend beschloss die Kommission, die für das Feuerwerk auf dem Bleichenberg zuständig ist, in Absprache mit der Feuerwehr: An der 1. August-Feier der Gemeinden Biberist, Derendingen und Zuchwil wird es dieses Jahr kein Feuerwerk geben. Ebenso verboten sei das Anzünden von privatem Feuerwerk auf dem Festgelände. Es seien zudem Sicherheitskräfte vor Ort, die die Einhaltung des Verbots überwachten.

Breitenbach: Die Bundesfeier in Breitenbach beim Schulhaus Mur findet ohne Feuerwerk statt. Das hat der Gemeinderat am Montag entschieden.

Olten: Die Stadt hat am 31. Juli entschieden, das Feuerwerk abzusagen. «Wir wollten mit unserem Entscheid in der angespannten Situation auch Nachahmungstaten von Privaten verhindern», so Oltens Stadtpräsident Martin Wey auf Anfrage.

Pieterlen: Im Berner Jura gilt ein Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe. Die Gemeinde Pieterlen hat ihr Feuerwerk deshalb abgesagt. Ebenfalls verboten ist es, auf dem Gelände der 1. August-Feier Feuerwerkskörper zu zünden, wie die Gemeinde mitteilt. Sie empfiehlt weiter auf das Zünden von Feuerwerk zu verzichten.

Selzach: Bereits letzte Woche war klar: Am diesjährigen «Chapffest» gibt es kein Feuerwerk. Der Grund: Das Feuerwerk wäre zu nahe am Waldrand geplant gewesen.

Diese Feuerwerke finden statt:

Biel: Jedes Jahr zieht es auch viele Solothurnerinnen und Solothurner an das Bieler Seefest. Auch dieses Jahr können sie den «Big Bang» erleben – das Feuerwerk über dem See findet statt. Privates Feuerwerk am Seeufer ist verboten.

Grenchen: Im Stadtpark findet dieses Jahr ein Bodenfeuerwerk statt. Dies nach Absprache mit der Polizei und der Katastrophenvorsorge. So werden etwa ein Tanklöschfahrzeug vor Ort stehen sowie Feuerwehrschläuche schon bereit liegen.

Arch: Die Gemeinde Arch hat an einer Sitzung am Montag entschieden, dass das 1. August-Feuer nicht entfacht wird. Das Feuerwerk wird aber gezündet, es werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen getroffen. Die Entscheide wurden in Absprache mit der Feuerwehr getroffen und halten die kantonalen Vorschriften ein. (ldu/nka)

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