Hochwasserschutz

An der Emme starten die Rodungen

In den nächsten Tagen starten die Rodungsarbeiten entlang der Emme. Sie sind Teil des Projektes «Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme».

In den nächsten Tagen starten die Rodungsarbeiten entlang der Emme. Sie sind Teil des Projektes «Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme».

An der Emme zwischen der Papieri Biberist und der Brücke der Bahn 2000 beginnen in den nächsten Tagen Rodungsarbeiten. Sie sind Teil des Projekts „Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme“. Während der Rodungen werden Spazierwege umgeleitet und Waldstücke gesperrt.

Mit dem Ziel „mehr Sicherheit – mehr Natur – mehr Erholung“ realisiert der Kanton Solothurn in den in nächsten Jahren das Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt Emme, Wehr Biberist bis Aare. Vor den Wasserbauarbeiten müssen die beiden ehemaligen Kehrichtdeponien „Rüti“ in Zuchwil und „Schwarzweg“ in Derendingen sowie die ehemalige Bioschlammdeponie in Biberist saniert werden. Diese Arbeiten beginnen im Herbst 2016 und dauern bis Frühling 2018.

In einem ersten Schritt werden dazu auf den drei Deponiestandorten rund 6.6 Hektaren Wald gerodet. Diese Arbeiten beginnen am 3. Oktober und dauern bis zirka Ende November. Die Rodungen sind nötig, damit das Deponiematerial entfernt werden kann. Sie erfolgen ausserhalb der Brutzeit und der Setzzeit von Rehen und anderen Wildtieren.

Der grossflächige Eingriff werde das Landschaftsbild stark verändern und dem beliebten Naherholungsgebiet ein anderes Gesicht verleihen, teilt die Staatskanzlei mit. Die gerodeten Flächen werden nach Bauende aber wieder aufgeforstet oder dienen der Aufweitung des Flusslaufes und als Überflutungsflächen.

Während den anstehenden Arbeiten werden Sicherheitsmassnahmen getroffen, um Passanten vor Unfällen zu schützen. Es müssen Wege gesperrt oder umgeleitet werden. Die Bauherrschaft bittet die Bevölkerung, die Signalisation zu beachten und dankt für das Verständnis. (mgt)

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